MT MELSUNGEN Radsport

 

Thorsten Damm beendet Saison mit Sieg in Oberstdorf

 

Beim Feneberg Mountainbike-Marathon in Oberstdorf konnte Thorsten Damm (Team Scott Fahrradladen Gudensberg)  einen weiteren Saisonsieg einfahren. In dem Feld mit starker nationaler internationaler Konkurrenz gewann er überlegen in der Mastersklasse vor dem Österreicher Jürgen Reiss. Der Mountainbike,r der mit Lizenz de MT Melsungen fährt, benötigte auf der 60-Kilometer-Strecke 2:59,07 Std.

 

Damm warf bei dem Rennen mit insgesamt 2000 Höhenmetern nicht nur seine hervorragende Kondition, sondern auch seine ganze Erfahrung auf den Abfahrten die Waagschale. Die Strecke verlief über Berge und Täler, Asphalt- und Schotterwege bis zu sehr schwierigen Singletracks. Knackige Anstiege und rasante Downhills bedeuten Abwechslung und Herausforderung pur und waren so richtig nach dem Geschmack Damms. Die Strecke bewegte sich auf einer Höhe zwischen 815 m und 1960 Metern, mit ständigem Auf und Ab.

 

Zufrieden blickt Damm nach diesem weiteren Erfolg zurück auf die MTB-Saison 2017: „Eine klasse Saison, in der ich alle mir gesetzten Ziele erreicht habe. Das Highlight war dabei natürlich neben dem erneuten Hessenmeistertitel mein Sieg bei der diesjährigen Transalp. Jetzt freue ich mich erst einmal auf die Pause, bevor ich mir 2018 neue Ziele setze.“

 

Kevin Vogel und Dennis Zülch beim letzten Saisonrennen in Mecka platziert

Beim letzten Rennen der Saison in Mecka/ Baden-Württemberg, einem stark besetzten KT/AB-Klasse-Rennen, konnten die beiden MT-Fahrer Kevin Vogel und Dennis Zülch noch einmal ihre starke Saisonleistung bestätigen. Nach 1:39 Std. und 70 km sprintete Vogel hinter vier geschlossen auftrumpfenden Fahrern des RSC Kempten als Fünfter ins Ziel. Joungster Zülch, der in dieser Saison den Aufstieg in die B-Klasse geschafft hatte, hielt in dem Elite-Feld gut mit und kam am Ende als 15. ins Ziel.

BZF 2017 um den Preis der Kreissparkasse - Siegerehrung mit KSK-Vorstand Michael von Bredow

Flora Haslbeck das erste Radsport-Mädchen in der MT - weitere Mädchen willkommen

Gestern hatten wir die erste Trainingsfahrt über 27 km mit Flora Haslbeck und damit das erste weibliche Mitglied in unserer Gruppe, sowie die Neuzugänge Kevin Lischka/ Röhrenfurt und Julian Hippmann/Remsfeld, der am
Freitag beim Bergzeitfahren schon sein erstes Rennen gewonnen hat. Wir Betreuer, Taha Rezae, Gulbudin Bazkhan und ich, freuen uns über die neuen Mitglieder in der Gruppe. Wenn auch einige weitere Schüler verhindert waren, zeigt es uns Betreuern, dass es weiter aufwärts geht.

 

Weitere Mädchen wären bei uns willkommen. Die Neulinge werden z. Zt. mit MT Kleidung ausgestattet, so wie die anderen die Bekleidung schon haben.

 

Für die Schülerabteilung

Roland Wex

Eiko Berlitz macht Dampf und siegt knapp vor Philipp Sohn

Bezirksmeisterschaften der Radsportler mit spannenden Wettkämpfen

 

Mit einem Rekord-Meldeergebnis wartete am vergangenen Freitagabend der Veranstalter MT Melsungen bei den Bezirksmeisterschaften im Bergzeitfahren um den „Preis der Kreissparkasse Schwalm-Eder“ auf: Mehr als 40 Starter konnten im Abstand von jeweils einer Minute in einen spannenden Wettkampf geschickt werden. Auf der viereinhalb Kilometer langen Strecke vom  Mittelhof/ Gensungen zur Mittelhöhe mit 160 Höhenmetern und einer Steigung von durchschnittlich drei Prozent wurden die Fahrer des Gastgebers ihrer Favoritenrolle gerecht. Am Ende waren die beiden Hessenmeister des vergangenen Jahres Eiko Berlitz und Philipp Sohn (beide MT) die einzigen, die auf der Strecke die Marke von neun Minuten unterbieten konnten. Ganz stark fuhr auch Samuel Brachmann von der ZG Kassel mit der drittschnellsten Zeit, vor Stefan Arndt und Kevin Vogel (beide MT) sowie dem Routinier Viktor Slavik (RV 1899).  

 

Die als dritter und vierter Starter ins Rennen geschickten Sohn und Berlitz setzten jeweils sofort neu Bestmarken, an denen sich alle anderen die Zähne ausbeißen sollten. Der athletisch fahrende Sohn gab alles und blieb am Ende ganz knapp unter neun Minuten. Als Vorjahressieger Berlitz auf die Strecke ging, machte er von Beginn an mächtig Dampf und zeigte, dass er sich auch diesmal nicht geschlagen geben wollte. „Ich wollte unbedingt gewinnen und hatte die Strecke zweimal im Training bei unterschiedlichen Windverhältnissen inspiziert, das zahlte sich aus. Ich wusste, dass für mich ein Durchschnitt von 30 km/h möglich war, daher entschied ich mich für mein Zeitfahrrad und konnte gerade im unteren flachen Teil meine Aerodynamik ausspielen“, so Berlitz. Am Ende waren es gerade einmal drei Sekunden, die den Ausschlag für den 19jährigen gaben. Dennoch konnten sich beide über den Bezirkstitel freuen, Berlitz in der Klasse U23 vor den Triathleten Dario Ernst und Maurice Herwig (beider KSV) sowie Sohn in der Eliteklasse vor Brachmann und Arndt.

 

Erfreulich war die hohe Beteiligung von Nachwuchsradsportlern aus den Vereinen ZG Kassel, WVC Kassel und MT Melsungen, die die Herausforderung des Bergzeitfahrens mit Bravour bewältigten. Joshua Sandrock, Julian Hippmann (beide MT) und Johann Vogt (WVC) hießen die Sieger bei den Schülern U11, U13 und U15, bei den Schülerinnen gewann mit Nastassia Berlitz (WVC) die Schwerster des Gesamtsiegers. Und noch einen dritten Sieger stellte der WVC mit Moritz Werrbach in der Jugendklasse, während Marcel Bitter (Penaché Power) die Juniorenklasse knapp für sich vor Ben Völker (ZG) entscheiden konnte. Anna Lutze heißt die neue Bezirksmeisterin bei den Frauen. Bärenstark auch Mirko Holzhauer als Sieger der Senioren 2 und Viktor Slavik bei den Senioren 3.

 

Beim Veranstalter war man sehr zufrieden mit den sportlichen Spitzenleistungen, mit der guten Resonanz und nicht zuletzt mit den hervorragenden äußeren Rahmenbedingungen. In der vollbesetzten Bücherei der Drei-Burgen-Schule bekamen im Anschluss an das Rennen Sieger und Platzierte aus den Händen des Bezirksvorsitzenden Mark Jones, dem Organisator des Bergzeitfahrens Dieter Vaupel, sowie Michael von Bredow vom Vorstand der Kreissparkasse Medaillen, Geld- und Sachpreise überreicht. Harald Nolte (RSC Fuldabrück) sprach am Ende den Dank der Teilnehmer an das Organisationsteam für ihren Einsatz aus, in der Hoffnung, dass man auch im kommenden Jahr wieder einen „so tollen Wettkampf wie heute auf die Beine stellen“ kann.

 

Die wichtigsten Ergebnisse im Überblick: Elite: 1. Sohn, Philipp (MT) 8:57; 2. Brachmann, Samuel (ZG) 9:22; 3. Arndt, Stefan (MT) 9:27; 4. Vogel, Kevin (MT) 9:33; 5. Große. Stefan (IBC) 9:42; 6. Himpelmann, Tim (KSV) 9:47; 7. Bentz, Christoph (DSW) 9:58; 8. Simon, Jakob (KSV) 10:00; 9. Kuntschik, Roman  (MT) 10:14; 10. Büssemaker, Philipp (RSC) 10:34. U23: 1. Berlitz, Eiko (MT) 8:53; 2. Ernst, Dario (KSV) 9:41; 3. Herwig, Maurice (KSV) 10:01. Jugend U17: 1. Werrbach, Moritz (WVC) 10:22; 2. Höhle, Laurens (MT) 10:34; 3. Scholle, Oskar (ZG) 14:46.  Junioren U19: 1. Bitter, Marcel (Penaché Power) 10:10; 2. Völker, Ben (ZG) 10:17; 3. Tillak, Janis (ZG) und Potrolnik, Nils-Eric (WVC) 10:58. Schüler U11: 1. Sandrock, Joshua (MT) 16:18; 2. Meuer, Lukas (MT) 16:32.  Schüler U13: 1. Hippmann, Julian (MT) 13:51; 2. Schatz, Marcel (MT) 17:36. Schüler U 15: 1. Vogt, Johann (WVC) 12:00;  2. Gautier, Maurice (ZG) 12:30; 3. Herighaus, Philipp (ZG) 13:56. Schülerinnen U13/ U15: 1. Berlitz, Nastassia (WVC) 14:10; Peter, Annika (WVC) 14:34. Elite Frauen: 1. Anna Lutze (KSV) 12:46.  Senioren 2:  1. Holzhauer, Mirco (MT) 9:56; 2. Schneider, Marco (RSV) 7:00; 3. Priester, Markus (KSV); Senioren 3: 1. Slavik, Viktor (RV) 9:41; 2. Nolte, Harald (RSC) 9:54;  3. Brauner, Gerhard (KSV) 10:53. Jedermann: 1. Ernst, Dario (KSV) 9:41; 2. Große, Stefan (IBC) 9:42;  3. Himpelmann, Tim (KSV) 9:47

 

DSW = Tri Team DSW Darmstadt, IBC = IBC Dimb Racing, MT = Melsunger Turngemeinde, KSV = KSV Baunatal; RSC = RSC Fuldabrück; ZG = Zweiradgemeinschaft Kassel, WVC = WVC Kassel, RV = RV Kassel 1899; RSV = RSV Bad Hersfeld.

 

Fotos: Vier MT-Fahrer unter den besten Fünf: Eiko Berlitz (1.), Philipp Sohn (2.), Stefan Arndt (4.) und Kevin Vogel (5.)

 

Hier die Gesamtergebnisse der Bezirksmeisterschaften im Bergzeitfahren:

Thorsten Damm Cross-Country-Hessenmeister

Einen weiteren Titel in seiner stattlichen Sammlung holte sich am vergangenen Wochenende Thorsten Damm. Der diesjährige Transalp-Sieger aus Besse, der mit Lizenz der MT Melsungen für das Team Scott/ Fahrradladen Gudensberg fährt, sicherte sich überlegen  den Hessenmeistertitel im Cross-Country-Wettbewerb in der Mastersklasse. Auf dem technisch anspruchsvollen Kurs in Bad Salzhausen, der fünfmal zu durchfahren war, konnte Damm seine ganze Routine in die Waagschale werfen und siegte am Ende mit über zwei Minuten Vorsprung vor dem zehn Jahre jüngeren Nils Richter vom BS Rittershausen. „Obwohl ich krankheitsbedingt einige Wochen pausieren musste, lief es heute auf dem schwierigen Rundkurs richtig gut. Soche Strcken liegeb mir einfach. Ich freue mich natürlich sehr, dass ich meinen Titel aus 2016 wieder vereidigen konnte“, so Damm nach dem Rennen.

 

Eingestellt am 18.09.2017

 

Bezirksmeisterschaften im Bergzeitfahren wird von MT in Gensungen am 22.9. ausgerichtet

Die diesjährigen Bezirksmeisterschaften im Bergzeitfahren werden am Freitag, dem 22. September wieder von der Radsportabteilung der Melsunger Turngemeinde ausgerichtet. Start um den Preis der Kreissparkasse Schwalm-Eder“ ist um 18.00 Uhr im Felsberger Ortsteil Gensungen am Mittelhof (Abzweig L3222/3223). Von dort geht es über Melgershausen hoch zur Mittelhöhe, wo sich das Ziel etwa 150 Meter hinter der Kuppe befindet.

 

Nach der extremen Strecke vom vergangenen Jahr am Heiligenberg hoch, bei der Steigungen von bis zu 20 Prozent zu bewältigen waren, ist die Strecke mit durchschnittlich drei und maximal 10 Prozent Steigung deutlich flacher, dafür aber mit 4500 m fast dreimal so lang. Ab 18.00 Uhr werden die Radsportler im Abstand von einer Minute auf die Strecke, die 160 Höhenmeter aufweist, geschickt. Der Veranstalter erwartet eine ähnliche Beteiligung wie im Vorjahr, als sich über 40 Starter dem Wettbewerb stellten. Die Bezirksmeisterschaftstitel werden in allen Klassen vergeben: Elite ABC, U23, Junioren, Masters, sowie alle Schüler- und Jugendklassen (männlich und weiblich). Eingeladen sind auch alle Radsportbegeisterten Jedermänner für die eine extra Wertung ausgeschrieben ist.

 

Auch diesmal sind wieder die starken Fahrer des Regio Teams der MT Melsungen favorisiert, allen voran der letztjährige Zeitschnellste Eiko Berlitz, der als 18jähriger am Heiligenberg alle anderen das Nachsehen gab. Aber auch mit Elite-Titelverteidiger Hans Hutschenreuter ist auf dieser Strecke zu rechnen, ebenso wie mit dem aktuellen deutschen Vizemeister am Berg in der Mastersklasse Axel Hauschke und natürlich auch mit dem letztjährigen Hessenmeister Philipp Sohn. Erstmalig gemeldet hat in diesem Jahr auch der frischgebackene Militär-Europameister Kevin Vogel, an dem bei der Titelvergabe kein Weg vorbeigehen dürfte. In den Mastersklassen ist mit Viktor Slavik (RV 1899 Kassel), Mirko Holzhauer (MT Melsungen) und Harry Nolte (RSC Fuldabrück) zu rechnen, bei den Jugendlichen mit den starken Nachwuchsfahrern Ben Völker (Zweirad Kassel) und Laurens Höhle (MT Melsungen). Gespannt sein darf man auch wieder auf das Abschneiden der Triathleten des KSV Baunatal um Tim Himpelmann.

 

Gestartet wird jeweils in Abständen von einer Minute. Jeder fährt auf eigenes Risiko, In der Ortslage von Melgershausen befinden sich Streckenposten, die Strecke ist aber nicht gesperrt, so dass die Straßenverkehrsordnung eingehalten werden muss. Das Tragen eines Helmes ist Pflicht. Der Veranstalter würde sich freuen, wenn Autofahrer auf die einzeln startenden Radsportler Rücksicht nehmen würden. Ab 20.00 Uhr findet die Siegerehrung durch den Bezirksvorsitzenden Mark Jones, den Rennleiter Dr. Dieter Vaupel und Michael von Bredow von der Kreissparkasse Schwalm-Eder in der Bücherei der Drei-Burgen-Schule Felsberg statt. Es gibt Medaillen für die Erstplatzierten in den einzelnen Klassen sowie Geld- und Sachpreise zu gewinnen. Geehrt werden auch die Sieger und Platzierten der Bereits abgeschlossenen Bezirks-Wettbewerbe im Zeitfahren und Straßenrennen.

 

Weitere Meldungen sowohl von Lizenzfahrern als auch von Jedermannradsportlern werden noch per Mail entgegengenommen: dieter.vaupel@t-online.de. Nachmeldungen sind bis 15 Minuten vor dem Start möglich, ein Startgeld wird nicht erhoben.

 

Rakete Kuntschik zündet wieder

Am vergangenen Sonntag starteten die Radsportler des Regio Teams der MT Melsungen bei strahlendem Sonnenschein im niedersächsische Melle/ Osnabrück beim "Großen Preis der Zentrale Autoglas“. Dabei zeigten die fünf Starter Roman Kuntschik, Axel Hauschke, Hans Hutschenreuter, Christian Herr und Stefan Arndt eine nahezu perfekte Teamleistung. Sie brachten auf einem windanfälligen Rundkurs mit insgesamt 70 Kilometern bei den alle 10 Runden auszufahrenden Wertungsprints den wiedererstarkten Roman Kuntschik immer wieder in Position. Auch wenn es mit Rang drei nicht ganz für seinen ersten Saisonsieg gereicht hat, konnte zufrieden festgestellt werden: „Rakete“ Kuntschik, bis vor einigen Jahren einer der Top-Amateursprinter in Deutschland, ist wieder da.

 

„Noch ein paar Prozent fehlen“, analysierte Teamkapitän Hauschke nach dem Rennen. „Bis zum Münsterlandgiro, dem stark besetzten Saisonabschluss Anfang Oktober, könnte er wieder ganz der Alte sein.“ Das Kriterium in Melle startete gleich mit direkten Tempoverschärfungen und es bildeten sich immer wieder Gruppen, die sich aber nicht lösen konnten. Da die MT-Fahrer stark vertreten waren, wurde jede sich absetzende Gruppe mit mindestens zwei Fahrern besetzt. Immer wieder war es Hauschke, welcher sich in forderster Front präsentierte. In den Wertungsrunden wurde es dann zunehmend härter und Sprinter Kuntschik musste den Gurt deutlich fester zurren, um die Sprintvorbereitung von Arndt sowie Hauschke erfolgreich abzuschließen. Beim Abfangen des sich anschließenden Attacken zeigten Herr und Hutschenreuter in welch guter Form sie sich derzeit befinden und holten sämtliche Ausreißer zurück.

 

Immer wieder waren es Routinier Hauschke und „Turbo“ Arndt, die den anderen Radssportlern das Leben durch erhöhen des Tempos schwer machten. Gegen Ende des Rennens gab es einen Schlagabtausch zwischen dem Stevens Team aus Hamburg sowie Elektroland24 und der MT Melsungen. Die letzte Wertung sollte zur Entscheidung über Sieg oder „nur“ Treppchen führen. Die letzte Runde wurde von Hutschenreuter im D-Zug Tempo angefahren woraufhin Arndt den schnellen Kuntschik perfekt auf die Zielgerade lancierte. Leider verhinderte ein Schaltungsproblem den Sieg der letzten Wertung, somit sprang nur der dritte Gesamtrang am Ende heraus. Es siegte Dennis Klemme (Stevens Racing) vor Adrian Rips (Elektroland24). „Insgesamt haben wir einen spitzenmäßige Teamleistung gezeigt und werden nun die letzten Rennen der Saison mit ordentlich Selbstvertrauen in Angriff nehmen“, so Kuntschik nach dem Rennen. 

 

Mirko Holzhauer Fünfter in Dinslaken - Claus Siemon Achter in Melle

Beim Preis der Sparkasse in Dinslaken konnte Mirco Holzhauer vom Regio Team der MT Melsungen einen weiteren Erfolg erringen. Im Rennen der Senioren 2 über 37 Runden mit insgesamt 41 km belegte er im Sprint Rang fünf und konnte sich außerdem noch drei Prämien bei Zwischensprints sichern.

 

„Ich bin sehr zufrieden mit meiner Leistung“, so Holzhauer, „denn es war sehr starke Konkurrenz am Start. Aber der kurvige Kurs lag mir und ich konnte lange das Hinterrad von Hardy Zimmermann halten, der hinter einem Holländer, der sich abgesetzt hatte, Zweiter wurde.“ Gemeinsam mit den Senioren 2 waren auch die Senioren 3 und 4 gestartet, was die Rennsituation insgesamt etwas unübersichtlich machte. Aber Holzhauer, der seit Wochen  in Top-Form ist, konnte im Sprint dann seine ganze Stärke in die Waagschale werfen.

 

Doch nicht nur Holzhauer war an diesem Wochenende bei den Melsunger Senioren erfolgreich. Auch Claus Siemon (Senioren 3)stellte sich in guter Verfassung vor und konnte beim Rennen in Melle Platz acht belegen.

 

Kevin Vogel wird Militär-Europameister

Eine äußerst erfolgreiche Woche liegt  hinter Kevin Vogel, dem Spitzenmann des Regio Teams der MT Melsungen. Nach zwei zweiten Plätzen bei den Rennen in Wuppertal und Beckum sowie einem Sieg in Tieringen in der Vorwoche, setzte Vogel in der vergangenen Woche noch einen oben drauf. Der amtierende Hessenmeister im Straßenradsport ist nun auch Militär-Europameister. Zunächst gewann der Ahnataler am Dienstag mit dem deutschen Team die Silbermedaille im 25-km-Mannschaftszeitfahren hinter Frankreich und noch vor Gastgeber Holland. Einen Tag später holte er Gold im Einzelrennen.

 

Das Rennen um den Europatitel fand in Amersfoort/ Holland statt und führte über insgesamt 95 km mit 1000 Höhenmetern. Vogel konnte sich gleich zu Beginn mit zwei Franzosen und einem Slowenen absetzen. Allerdings wurden die vier dann durch starke Nachführarbeit des holländischen und des belgischen Teams zur Mitte des Rennens eingeholt. Nun war auch noch der Teamkollege Marcel Kalz mit in der Spitzengruppe und konnte Vogel unterstützen. Zwölf  Kilometer vor dem Ziel erfolgte dann die entscheidende Attacke, bei der Vogel wieder mit von der Partie war und er konnte sich gemeinsam mit drei Franzosen absetzen. „Das war hart, ich war auf mich allein gestellt“, so Vogel. „Sie attackierten abwechselnd an der Windkante und am Berg, um mich loszuwerden, aber ich blieb dran!“ Nachdem einer der Franzosen am Berg den Anschuss verlor, gelang ihm zum Schluss ihm im Sprint das Kunststück die beiden Franzosen stehen zu lassen und mit deutlichem Vorsprung jubelnd über die Ziellinie zu fahren. Hinter ihm mussten sich dann Bastien Duculty und Benoit Sinner (beide Profis vom Team „Armee de Terre“), die tags zuvor noch Teamgold geholt hatten, mit Silber und Bronze zufrieden geben

 

„Was für ein Erfolg für Kevin, aber auch für den nordhessischen Radsport und die MT“, machte der Sportliche Leiter des Regio Teams, Dieter Vaupel, deutlich. „So einen Titel  gab es noch nie für uns! Kevin ist in der Form seines Lebens und muss im Moment zu den absolut stärksten Amateurradsportlern in Deutschland gezählt werden. Bei jedem Rennen, in dem er startet, gehört er zu den Favoriten!“

 

Das zeigte er auch beim Rundstreckenrennen in Tieringen über 78 Kilometer. Wieder ging seine Strategie auf, sich zu einem frühen Zeitpunkt im Rennen gemeinsam mit einem anderen Fahrer abzusetzen. Die beiden arbeiteten gut zusammen und schafften bis zur Rennmitte die Überrundung des gesamten Feldes. Den Sprint konnte Vogel dann wieder einmal für sich entscheiden. Mittlerweile war dies Vogels vierter Sieg in einem hochklassigen Rennen in diesem Jahr, hinzu kommen mit sieben zweiten und fünf dritten Rängen weitere Podiumsplätze. Und noch ist die Saison nicht zuende …

 

Christian Herr und Dennis Zülch steigen auf

Beim Kriterium in Gießen „Rund um das Stadttheater“ gehörten die Radsportler des Regio Teams nicht nur zahlenmäßig zu den Stärksten. Auch in der Endabrechung waren sie sowohl beim C- als auch beim AB-Klasse-Rennen in den Spitzenrängen vertreten. In der C-Klasse fuhr Wiedereinsteiger Christian Herr, der im ersten Jahr für die Melsunger fährt, als Dritter auf das Podium und Dennis Zülch konnte sich als Achter wertvolle Punkte sichern. Beiden gelang damit die fünfte Platzierung in dieser Saison, womit sie di Aufsteiger Nummer vier und fünf im Melsunger Team sind. Im AB-Rennen verpasste Philipp Sohn den Sieg als Zweiter knapp und musste sich nur Robert Müller (Radteam Herrmann) geschlagen geben. In die Top Ten fuhren mit Axel Hauschke und Stephan Arndt  weitere Melsunger Starter.

 

Das Melsunger C-Team war mit dem klar definierten Ziel an den Start gegangen, alles zu tun, um Zülch und Herr mit einer weiteren Spitzenplatzierung den Aufstieg in die B-Klasse zu ermöglichen. Teamunterstützung in Form von Routinier Mirco Holzhauer, der „nochmal mit den jungen Kerlen rumhüpfen“ wollte und den diesjährigen Neueinsteiger Leonid Berlitz war ihnen sicher. Herr ging das Rennen intelligent an und sicherte mit Hilfe des taktisch agierenden Berlitz und des hart arbeitenden Holzhauer beständig Wertungspunkte. Zülch bemühte sich zunächst mit der „Brechstange“ – aber erfolglos. Erst in den letzten drei Runden gelang Zülch eine Soloflucht und er konnte sein Punktekonto füllen. Neben dem erreichten Aufstiegsziel für Herr und Zülch konnten Holzhauer und Berlitz, die in der Endabrechnung Rang elf und Zwölf belegten, bei den Zwischensprints den Prämientopf des Teams noch kräftig füllen.

 

Sohn gewinnt Geothermie-Cup

 

Auch im Rennen der KT/AB-Klasse  stand die Teamleistung wieder im Vordergrund. Neben dem starken und sehr kraftvoll fahrenden hessischen Zeitfahr-Vizemeister Philipp Sohn, der wieder einmal Rang zwei belegte, konnten  vor allem Hauschke und Arndt punkten. Sie landeten zum Schluss auf den Rängen sechs und sieben landeten. Etwas glücklos dagegen die weiteren Melsunger Regio-Team-Starter Roman Kuntschik (12.) und Hans Hutschenreuter (18.), dem noch immer eine Platzierung zum Klassenerhalt fehlt.

 

Erfreulich für das Melsunger Team, dass Philipp Sohn durch seinen zweiten Platz den diesjährigen IB-Horn-Geothermie-Cup verbunden mit einer Sachprämie holte, einer Kombinationswertung bei der das Gießener Rennen den Abschluss bildete. Auf den Rängen zwei und drei landeten hinter dem letztjährigen hessischen Meister im Straßenrennen Christian Noll (Betzdorf) und Mario Emmert (TV Jahn Siegen).

 

HNA Melsungen vom 06. September 2017

Axel Hauschke deutscher Vizemeister - auch Philipp Sohn und Kevin Vogel erfolgreich

Die Melsunger Radsportler des Regio Teams befinden sich weiter auf Erfolgskurs. Das herausragende Ergebnis in der vergangenen Woche konnte dabei Routinier Axel Hauschke einfahren. Bei den deutschen Bergmeisterschaften, die in Elters bei Fulda ausgetragen wurden, konnte er die Vizemeisterschaft in der Mastersklasse erringen, knapp geschlagen durch Markus Swassek (Team Baier Landshut). Stark trumpfte auch wieder Kevin Vogel auf: Beim Rundstreckenrennen der KT/AB-Klasse in Wuppertal landete er ebenfalls auf Rang zwei. Hier zeigte auch sein sprintstarker Teamkollege Stefan Arnd seine Klasse: Den Sprung in die Spitzengruppe hatte er zwar verpasst, aber den Sprint des Hauptfeldes konnte er gewinnen. Und auch beim Meininger Kriterium mischten die MT-Radsportler vorne mit: Philipp Sohn verpasste als Fünfter knapp das Podium und Hans Hutschenreuter wurde Sechster.

 

Auf der 17-km-Meisterschaftskurs in Elters mussten die Radsportler in jeder Runde einen langen Anstieg mit 250 HM und zwei kleinere Anstiege bewältigen. Insgesamt waren das 400 HM pro Runde, bei vier zu fahrenden Runden bedeutete das 68 km mit 1600 HM. Bereits in der zweiten Runde hatte sich das Feld auf 15 Fahrer selektiert, eine Runde später auf acht. Der stark fahrende Hauschke mischte ganz vorne mit und setzte zum Schluss alles auf eine Karte – was ihm fast den Titel des Deutschen Meisters eingebracht hätte: „In der Schlussrunde habe ich kurz vor der letzten Kuppe attackiert und bin allein in die Abfahrt. Dann ging es die letzten 200 Meter einen kurzen Anstieg hoch und Swassek fing mich noch zehn Meter vor dem Zielstrich ab.“

 

In Wuppertal konnte sich Vogel früh mit drei Fahrern, darunter der spätere Sieger Christian Grasmann (Maloja Pushbikers) vom Feld absetzen und dieses überrunden. Das gelang kurze Zeit später noch vier weiteren Fahrern. Im spannenden Finale der achtköpfigen Spitzengruppe löste sich zunächst Grasmann, gefolgt vom MT-Mann Vogel, der seinen Vorsprung vor Dennis Klemme (Stevens Racing Team) ins Ziel retten konnte.

 

Beim Kriterium der KT/ABC-Klasse in Meiningen hinterließ von den fünf angereisten Melsungern Philipp Sohn auf dem 900 m-Rundkurs den stärksten Eindruck. Er verzichtete selbst aber – um andere in Position zu bringen – auf eine noch bessere Platzierung als Rang fünf, die ohne weiteres für ihn möglich gewesen wäre. Hutschenreuter als Sechster und Enrico Oglialoro, Mirco Holzhauer und Mattias Hofacker auf den Rängen 17 bis 19 dokumentieren eine geschlossene Teamleistung. Besonders zu erwähnen die starke Leistung von Seniorenfahrer Mirco Holzhauer, der in dem Elitefeld hervorragend mitmischte.

 

Christian Herr holt weitere Platzierung – auch Stefan Arndt erfolgreich

 

An diesem Wochenende machten neben Philipp Sohn, der im Einzelzeitfahren in Stadtallendorf Hessischer Vizemeister wurde, zwei weiter Radsportler des Regio Teams der MT Melsungen auf sich aufmerksam: Christan Herr und Stefan Arndt. Herr wurde beim Rennen in Stolberg Sechster und hat nun seine vierte Platzierung in dieser Saison erreicht. Damit ist der Aufstieg, gleich in seinem ersten Jahr nach seinem Wiedereinstieg in den Radsport, in greifbarer Nähe. Tolle Leistung!

 

Den Aufstieg hatten vor ihm in diesem Jahr schon Stefan Arndt und Aadyl Khatib (in die A-Klasse) und Eiko Berlitz (in die B-Klasse) geschafft. Arndt konnte seine Form auch an diesem Wochenende als A-Fahrer wieder unter Beweis stellen: Beim Kriterium in Dölzig landete er auf Rang sieben.

Philipp Sohn Hessischer Vizemeister im Einzelzeitfahren

 

Bei den Hessischen Meisterschaften im Einzelzeitfahren, die in Stadtallendorf auf einer 27-km-Stecke ausgetragen wurden, konnte Philipp Sohn die Vizemeisterschaft in der Eliteklasse erringen. Er musste sich lediglich Georg Loef vom Team Heizomat geschlagen geben. Hans Hutschenreuter landete auf Rang zehn.

 

Bei den Senioren 2 wurde Mirco Holzhauer Fünfter und in der Klasse U17 konnte unser Nachwuchsmann Laurens Höhle bei seiner ersten Meisterschaftsteilnahme den siebten Platz belegen.

Mirco Holzhauer in Wuppertal auf Rang sechs

Beim Rundstreckenrennen „Rund um die Uni“ in Wuppertal der Senioren konnte der in dieser Saison stark auftrumpfende Mirco Holzhauer vom Regio Team der MT Melsungen wieder eine Spitzenplatzierung einfahren. Auf der schwierigen „Berg und Tal Strecke“ über 18 Runden mit insgesamt 42 Kilometern und mehr als 800 Höhenmetern behauptete sich Holzhauer zunächst in einer zehnköpfigen Spitzengruppe um den späteren Sieger Hardy Zimmermann (Team Hybautec). Nach zwölf Runden konnte sich Zimmermann zusammen mit Mattias Sterly (Team Biehler Urkrostitzer) absetzen. Holzhauer blieb in der Verfolgergruppe und schaffte im Sprint mit Rang sechs.

Die C-Klasse-Fahrer Dennis Zülch, Christian Herr, Eiko Berlitz, Leonid Berlitz und Tobias Wambach waren beim Sparkassen-Giro in Bochum am Start. Gleich zu Beginn gab es einen Sturz, der das Feld auseinanderriss und in den auch die Melsunger Starter involviert waren. So blieb am Ende für Zülch, Herr und L. Berlitz nur ein Platz im Hauptfeld, E. Berlitz und Wambach mussten das Rennen defektbedingt vorzeitig beenden.

MT-Team in Schweinfurt erfolgreich - Vogel Zweiter in Reute

 

Beim KT/ABC-Klasse Rennen über 100 km in Reute erzielte einmal mehr Kevin Vogel als Zweiter das Top-Ergebnis des vergangenen Wochenendes für die Radsportler des Regio Teams der MT Melsungen. Daneben konnten die Melsunger in Schweinfurt beim Kriterium über 60 km mit den Plätzen vier, sieben, acht und zwölf durch Hans Hutschenreuter, Roman Kuntschik, Axel Hauschke und Enrico Oglialoro durch eine geschlossene Teamleistung überzeugen

 

In Reute bildete sich zunächst in dem 200 Mann starken Feld eine Spitzengruppe mit 25 Fahrern, zu der auch Vogel gehörte. Ein Vorstoß mit fünf weiteren Radspotlern aus dieser Gruppe heraus blieb für Vogel zunächst ohne Erfolg. Nachdem sich der spätere Sieger Christopher Schmieg (RSV Yburg Steinbach) zwei Runden vor Schluss absetzen konnte, probierte es dann auch Vogel allein, konnte sich in der letzten Runde von der Gruppe lösen und rettete einen Vorsprung von sieben Sekunden vor der heransprintenden Gruppe vor dem Franzosen Vincent Mehn ins Ziel.

 

„In Schweinfurt haben wir uns als Team wirklich gut verkauft“, konnte Hutschenreuter am Ende als Vierter zufrieden feststellen. Nachdem eine dreiköpfige Ausreißergruppe – alle drei vom RSC Kempten – enteilt war, dominierten die Melsunger das Geschehen im Feld und konnten in den Wertungssprints jeweils ihre Punkte holen, um sich zu platzieren. Bei den Sprints zeigte Hauschke seine ganze Routine und fuhr vorbildlich und erfolgreich die Wertungen für Hutschenreuter und Kuntschik an. Erfreulich auch das gute Abschneiden von Oglialoro nach längerer berufsbedingter Rennabstinenz.

 

Beim Kriterium der Senioren 2 über 45 km an gleicher Stelle musste sich Mirco Holzhauer seinen siebten Platz hart erarbeiten. Die Melsunger C-Klasse-Fahrer Christian Herr, Dennis Zülch, Tobias Schäffer und Tobias Wambach starteten beim Rundstreckenrennen in Duisburg, wobei lediglich für Herr als 14. ein zählbares Resultat herauskam.

 

 

 

Fotos: Rettig/Margraf

 

HNA Kassel 18.7.2017

Kevin Vogel Dritter beim Kriterium in Rheinfelden

Auch am vergangenen Wochenende konnte der Melsunger Regio-Team-Fahrer Kevin Vogel bei zwei Rennen in Süddeutschland wieder Spitzenplatzierungen einfahren. Beim stark besetzten internationalen Kriterium in Rheinfelden, einem Rennen der KT/AB-Klasse bei der u.a. Profis aus der Niederlande und der Schweiz am Start waren, konnte sich Vogel mit einer Siebener-Gruppe absetzen und diese überrundete in einem sehr schnellen Rennen ( 77 Kilometer in 1:13:09 Std) das gesamte Feld. Die Entscheidung am Ende war dann sehr knapp. Sieger wurde Christopher Schmieg (RSV Yburg Steinbach) vor Benjamin Stauder (RV Wald-Heil Stegen), der sprintstarke Vogel landete auf Rang drei.

Beim LBS-Cup in Stuttgart-Plattenhart (KT/ABC-Klasse) einen Tag später über 80 Kilometer wurde Vogel dann Achter. Nach seinen zahlreichen Spitzenplatzierungen in den vergangenen Wochen hat Vogel abermals einen Sprung nach vorn in der deutschen Bestenliste (Rose-Rangliste) gemacht. In dieser Rangliste, in der Profis und Amateure gelistet werden, liegt er nun auf Rang 40, immerhin einen Platz vor dem Tour-de-France-Starter Marcel Sieberg (Lotto-Soudal).

  HNA Schwalm-Eder vom 13.7.2017

Max Feger wird Hessenmeister in der Eliteklasse im MTB-Marathon über 84 km

Jahrelang hat er darauf hingearbeitet, zweimal scheiterte er knapp als Vizemeister, jetzt hat er es endlich geschafft: Der Melsunger Mountainbiker Max Feger, der mit Lizenz dem MT für das stärkste deutsche MTB-Team „Focus Rapiro Racing“ fährt,  steht nun in Hessen ganz oben. Bei den Hessenmeisterschaften im MTB-Marathon, die am vergangenen Sonntag in Wiesbaden auf einem zweimal zu durchfahrenden 42-km-Rundkurs ausgetragen wurde, konnte ihm am Schlussanstieg keiner mehr  folgen und der 28-jährige konnte jubelnd nach 3:21,40  Std. als Gesamtsieger und damit als Hessenmeister in der Eliteklasse durchs Ziel fahren. Damit stellt die MT Melsungen nicht nur auf der Straße durch Kevin Vogel, sondern nun auch auf der MTB-Strecke den stärksten Radsportler Hessens.

 

Dabei sah es in der zweiten Runde schon fast so aus, als habe er auch in diesem Jahr keine Chance mehr auf den Titel, als er aus einer 10-köpfigen Spitzengruppe, die sich auf den ersten 42 km gebildet hatte abreißen lassen musste. Gemeinsam mit zwei weiteren Fahrern Florian Gaul (BGF Bunstruth Racing/ Senioren 1)  und Adrian Horchler (Craftshop Willingen/ U23) konnte er eine neue Gruppe bilden, die gut zusammenarbeitete. Zu dritt kämpften sie sich an die Führenden wieder heran und es zeigte sich, dass diese Fahrer offensichtlich überpaced hatten, denn sie konnten nun zum Ende der zweiten Runde Feger, Gaul und Horchler nicht mehr folgen. So machten sie das Rennen unter sich aus und es gelang Feger, der sich seine Kräfte wieder einmal hervorragend eingeteilt hatte, die anderen beiden zum Schluss stehen zu lassen.

 

„Ich bin total glücklich, diesen Titel geholt zu haben. Das ist schon etwas ganz besonderes in der Eliteklasse zu gewinnen. Ich kam praktisch direkt aus einem Training in Italien und konnte meine Form mitnehmen. Lange habe ich auf diesen Moment hingearbeitet,  jetzt hat es endlich geklappt“, war von dem Melsunger im Ziel zu hören.

 

Thorsten Damm siegt auf der ‚Streif‘ in Kitzbühl

Beim Kitzbühler Bikefestival konnte Thorsten Damm (MT Melsungen/ Scott Fahrradladen Gudensberg) aus Besse einen weiteren Saisonsieg einfahren. In dem Feld mit starker internationaler Konkurrenz gewann er überlegen in der Mastersklasse vor den beiden Östereichern Axel Strauss und Adolf Wakonig. Der Mountainbiker der MT Melsungen benötigte über die 58-Kilometer-Strecke 3:36,03 Std.

Damm warf bei dem extrem schweren Rennen mit 2700 Höhenmetern nicht nur seine hervorragende Kraft und Kondition, sondern auch seine ganze Geschicklichkeit und Erfahrung auf den Abfahrten auf der WM-Strecke in die Waagschale. „Der Fleckalmtrail war die technisch anspruchsvollste Downhillstrecke, die ich in dieser Saison gefahren bin. Hammerhart war auch der Anstieg über die ‚Mausefalle‘ das legendäre Steilstück der Ski-Abfahrtsrennens auf der Kitzbühler ‚Streif‘“, so war es von Damm nach dem Rennen zu hören.

Mit guten Perspektiven geht Damm blickt Damm nun auf den eigentlichen Saisonhöhepunkt die über sechs Etappen gehende Tour Transalp, auf der er mit seinem slowenischen Partner Peter Vesel im vergangenen Jahr fünf Etappensiege einfuhr, sie aber in der Gesamtwertung knapp auf Rang zwei landeten. „Diesmal wollen wir natürlich auch am Ende als Gesamtsieger ganz oben stehen“, gibt er sich selbstbewusst.

eingestellt am 4.7.2017 Foto: sportfotograf

Drei MT-Radsportler beim Dreiländergiro auf dem Stilfser Joch (2760 m)

 

Einer ganz besonderen Herausforderung stellten sich die drei Melsunger Jedermann-Radsportler Stephan Warlich, Timo Zarth und Dieter Vaupel am vergangenen Wochenende. Sie hatten sich zum Ziel gesetzt im Rahmen des Dreiländergiros an einem Tag nicht nur drei Alpenländer mit dem Rennrad zu befahren – Österreich, Italien und die Schweiz – sondern auch noch dabei  den höchsten befahrbaren Alpenpass, das Stilfser Joch (2760 m), zu bezwingen. Und alle Drei konnten am Ende stolz darauf sein, es geschafft zu haben.

 

Die Strecke führte von Nauders (Österreich), zunächst den Reschenpass hinauf, wo man am Reschensee die Landesgrenze zu Italien passierte. Nach 30 km bergab erreichten die Radsportler mit rasanter Geschwindigkeit Prad am Fuße des Stilfser Jochs. 27 Kilometer und 1900 Höhenmeter mit bis zu 17 %  Steigung mussten nun überwunden werden, bevor man die Passhöhe mit 2760 m erreicht hatte. „Das war eine echt harte Herausforderung“, so Stephan Warlich nach der Runde. „Die 48 Kehren nahmen kein Ende. Aber was für ein Gefühl, wenn man es dann geschafft hat.“

 

Die Strecke des Dreiländergiros führte anschließend den kurvigen und kaum ausgebauten Umbrailpass hinunter und anschließend den Ofenpass mit 1300 Steigungsmetern wieder hoch. Von dort rollte es bergab durch den Engadin in der Schweiz, bevor es über die  Norbertshöhe zurück nach Nauders ging. „Ein tolles Erlebnis durch eine gigantische Gegend. Die Strecke war anstrengend aber einfach wunderschön, mit herrlichen Panoramablicken“,  so Timo Zarth.

 

Mirco Holzhauer und Laurens Höhle siegen beim Rohloffcup - Noah Schatz wird Dritter

Kaum sind die Drei Tage ohne Panne vorbei, schon geht es mit dem Radrennsportzirkus weiter. Beim fünften Rennen des Rohloff-Cups zeigten sich die stärksten des vergangenen Wochenendes wieder von ihrer besten Seite. Holzhauer und Slavik dominieren die Senioren 2 und 3, Bodo Peter die Senioren 4.

Bei einem an diesem Abend nicht zu hohen Tempo des Hauptfeldes konnte man sich sehr gut auf die Wertungssprints konzentrieren. Und bei diesen waren es erneut Viktor Slavik vom RV 1899 Kassel und Mirco Holzhauer von der MT Melsungen, die ihre Kräfte maßen; mit dem besseren Ende für Slavik. Sehr viel Führungsarbeit verrichtete die einzige Dame des Feldes, Naima-Madlen Diesner. Eine erneut überzeugende Leistung der jungen Frau vom Tuspo Weende. Ebenfalls einmal mehr der Sieger bei den Senioren 4: Joachim Kopp von Nassovia Limburg vor Bodo Peter vom RSC Fuldabrück. In dieser Altersklasse könnte es zum Ende der Serie noch einmal spannend in der Gesamtwertung werten, die Rennfahrer trennen nur wenige Punkte.

Bei den Nachwuchsfahrern zeigten Laurens Höhle von der MT Melsungen und Oskar Scholle von der ZG, dass Sie die Pace des Feldes mitgehen können. Dabei ist der Fahrer aus Melsungen noch einen Schritt weiter und fuhr auf den ersten Platz der U17. In der U15 kamen die beiden ZG-Fahrer Maurice Gautier und Philip Heringhaus vor Noah Schatz von der MT Melsungen ins Ziel. Schatz aber ist erst ganz frisch im Renngeschehen und sammelt Mittwoch um Mittwoch viele wertvolle Rennerfahrung. Sehr erfreulich zu sehen, dass neben der Zweirad-Gemeinschaft auch die MT Melsungen nun Nachwuchsfahrer an den Start bringt. 

Ergebnisse:

Senioren 2: 1. Mirco Holzhauer, MT Melsungen; 2. René Klinger RSV Mettmann; 3. Ulli Welke, KSV Baunatal; 4. Rainer Jacob, ZG Kassel; auf den weiteren Plätzen: Holger Wiegmann und Fabian Iske, beide ZG Kassel

Senioren 3: 1. Viktor Slavik, RV 1899 Kassel; 2. Heiko Heuser, HRC Hannover; 3. Chris Frey ZG Kassel;  auf den weiteren Plätzen: Holger Gatz, RSG Hannover; Klaus Siemon, MT Melsungen; Holger Graß, RSC Fuldabrück; Jürgen Klingner und Wolfgang Schaake, beide ZG Kassel

Senioren 4: 1. Joachim Kopp, RSV Nassovia Limburg; 2. Bodo Peter, RSC Fuldabrück

Damen: 1. Naima-Madlen Diesner, Tuspo Weende

U17: Laurens Höhle, MT Melsungen; 2. Oskar Scholle, ZG Kassel

U15: 1. Maurice Gautier, ZG Kassel, 2. Philipp Heringhaus, ZG Kassel, Noah Schatz, MT Melsungen

eingestellt am 18.6.2017/ Text übernommen aus www.zweird-kassel.de

Fotos: Roland Wex/ Rüdiger Schmidt

 

Stefan Arndt siegt beim Bürgerpreis in Gehrden

Beim  „Bürgerpreis der Stadt Gehrden“ einem BC-Klasse-Rennen über 50 anspruchsvolle Runden mit insgesamt 65 Kilometern konnte Stefan Arndt vom Regio Team der MT Melsungen seinen ersten Saisonsieg einfahren. Damit erreichte Arndt bereits zu einem frühen Zeitpunkt der laufenden Saison sein erklärter Saisonziel: Er steigt nun wieder in die  A-Klasse an, die höchsten Kategorie im Amateurradsport. Auch Aadyl Khatib sammelte als Neunter weiter Punkte für den Aufstieg.

 

Auf dem eckigen und mitunter leicht ansteigenden Rundkurs ging es von Beginn an flott zur Sache. Viele Angriffe aus dem Feld heraus wurden gestartet. Den zweiten Prämiensprint gewann Khatib souverän und setzte sich direkt mit einem Hamburger Fahrer vom Fahrerfeld ab. Sie fuhren Runde für Runde knapp 100 m vor dem Feld, konnten sich aber leider nicht entscheidend absetzen. Arndt hielt sich in den vorderen Positionen des Feldes auf, um Angriffe abzufangen und die Nachführarbeit zu erschweren. Nachdem das Spitzenduo wieder eingeholt war, folgen sofort die nächsten Attacken, bei denen die beiden Melsunger abwechselnd vertreten waren. Nach etwas mehr als der Hälfte des Rennens setzten sich Arndt und Khatib zusammen mit einigen anderen Fahrern ab. Arndt konnte sich zwei Sprintprämien in dieser Rennphase einfahren und sich dann schließlich mit zwei Fahrern aus Hamburg und Hannover-Langenhagen 20 Runden vor Schluss entscheidend absetzen.

 

Da sie sich einig waren, wuchs der Vorsprung des Trios beständig an, Khatib sorgte im Hauptfeld dafür, dass keine Attacken zustande kamen. Als die beiden Mitstreiter Arndts in einer schwierigen Kurve stürzten, musste oder besser durfte Arndt die letzten 15 Runden alleine in Angriff nehmen, mit dem Fahrerfeld im Abstand von nur 30 Sekunden im Nacken. Mit der tollen Anfeuerung der Zuschauer  fuhr Arndt so Runde für Runde dem ersehnten Ziel und damit seinem ersten Sieg in dieser Saison entgegen. Durch die tolle Leistung von Khatib im Hauptfeld, der jegliche Verfolgungsarbeit  verhinderte und Attacken konterte, wuchs der Vorsprung sogar bis auf 45 Sekunden an. So konnte Arndt zwar krampfgeplagt, aber glücklich die letzten Runden drehen und im Ziel die Hände jubelnd in die Höhe reißen. Khatib fuhr noch auf den  neunten Platz nachdem er viel Arbeit geleistet hatte und in der letzten Runde von vorne gefahren ist.

"Das war heute ein hartes Stück Arbeit. Ich hatte unglaubliches Glück, nicht mit den anderen gestürzt zu sein. Wenn du mit erschöpften Beinen noch fast 20 km alleine bewältigen musst, ohne eingeholt zu werden, musst du ziemlich  leiden. Ohne den großen Vorsprung, die Arbeit von Aadyl im Feld und die tollen Zuschauer, hätte ich es wahrscheinlich nicht geschafft", war von Arndt am Ende des Rennens zu hören.

 

Lukas Kaiser erhält handsigniertes Trikot von Tour-Sieger Vincenco Nibali

Beim Schülertraining am vergangenen Donnerstag erhielt Lukas Kaiser/Melsungen ein von Vincenco Nibali/ Italien handsigniertes Trikot, vom Team Bahrain-Merida durch seinen Trainer Roland Wex überreicht. Für Lukas ist es eine Anerkennung dafür, dass er in diesem Jahr der trainingsfleißigste unter den Radsportschülern war. Nibali ist Tour de Franc Sieger, zweimaliger Ex - Giro de Italia Sieger in diesem Jahr dritter, Vuelta Spanien Sieger. Roland Wex erhielt das Trikot von seinem Freund Martin Derganc/Slowenien, der früher Profifahrer im Team von Mario Cipollini/Ital. war und drei Mal am Giro de Italia im Team von Cipollini teilnahm, zu seinem 75sten Geburtstag als Geschenk.

Da das Trikot eine Schülergröße hat, gab Wex dies an den 9jährigen Lukas Kaiser weiter, den er als "unser größtes Talent" bezeichnet. Auch die Getränkeflasche ist handsigniert, also beides seltene Unikate. Martin Derganc war mit 17 Jahren slowenischer Jugendmeister und Siebter der Jugendweltrangliste. Daraufhin hat ihn Cipollini in sein Team geholt. Dergac hat immer noch beste Verbindungen nach Italien und die dortigen Teams.

 

eingestellt am 10.6.2017

 

Kevin Vogel mit Top-Leistung Dritter in Merdingen

Beim „58. Leo Wirth Gedächtnissrennen um den LBS-Cup“ am vergangenen Montag in Merdingen über 116 km, einem

KT/ABC-Klasse-Rennen, konnte Hessenmeister Kevin Vogel vom Regio Team der MT Melsungen einen ausgezeichneten dritten Platz belegen. Ein Elitefeld, unter das sich Vogel da beim prestigeträchtigsten Rennen in Südbaden gemischt hatte, mit den Profiteams Felbermayr Simplon Wels aus Österreich und Team Hörmann aus der Schweiz, den starken deutschen Teams Racing Students und Heizomat sowie hervorragenden

Einzelfahrern, etwa den MTB-Nationalfahrern Karl Platt und Tim Böhme.

Die Rundstrecke über 8,3 Kilometer führte durch die Weinberge rund um Merdingen, ein Terrain, das zwar sehr schwer zu befahren ist, aber dem starken Melsunger besonders liegt. Insgesamt 1800 Höhenmeter kamen auf der Strecke zusammen. Selektiv war vor allem der ein Kilometer lange Anstieg am Ortausgang auf den Merdinger Sattel, der dicht gesäumt von radsportbegeisterten Zuschauern war.

„Es ging die Weinberge ständig steil bergauf und genau so steil und kurvig wieder Berg ab. Es war von der Streckenführung ein echt cooles Rennen“, so der aus Ahnatal stammende MT-Radsportler. Vogel ließ sich von der starken Konkurrenz nicht beeindrucken und hatte den Mut und auch die Kraft, sich mit Marcel Fischer (Racing Studens) und Jan Hugger (G24 Bundesligateam) vier Runden vor Schluss abzusetzen: „Wir waren uns sofort einig und sind die letzten vier Runden einen richtigen ‚Streifen‘ gefahren.“ Am

Ende hatten sie fast eine Minute Vorsprung auf das Feld herausgeholt. Fischer - immerhin deutsche Vizemeister im Bergzeitfahren - konnte sich gegen Ende in den Weinbergen von den beiden anderen lösen. Vogel versuchte das Loch auf der Abfahrt noch zu zufahren, es reichte aber nicht, so dass er dann Dritter wurde. Der Podiumsplatz in Merdingen war wieder toller Erfolg für den MT-Radsportler, der in dieser Saison nahtlos an seine beste Saison 2016 anknüpfen kann und weiterhin zu den stärksten Radsportamateuren in Deutschland gehört.

Foto: Sportfotos Helène Rettig, Überlingen - eingestellt am 7.6.2017

Enrico Oglialoro siegt im vierten Lauf des Rohloff-Cups

Ein Ausreißversuch von Enrico Oglialoro, Roman Kuntschik und Stefan Arndt wurde beim vierten Rennen des Rohloff-Cups in Baunatal belohnt: Am Ende machten die drei Radsportler des Regio Teams der MT Melsungen den Sieg unter sich aus. Das Melsunger „Eigengewächs“ Oglialoro hatte in der Endabrechnung den Reifen in der Eliteklase vorn. Es war ein Abend beim Rohloff-Cup, dessen Ausgang bis zum vierten Wertungssprint noch völlig offen war. Dass es dennoch mit einem klaren Ergebnis endete, dafür sorgte die große Mannschaftsstärke der Melsunger Fahrer, die das Rennen dominierten. Nachdem die beiden starken, mit einer halben Runde Vorsprung gestarteten, U19 Fahrer Vitus Obermann (Tuspo Weende) und Ben Völker (Zweirad Kassel), ohne alle Kräfte zu mobilisieren, zum ersten von insgesamt acht Wertungssprints kamen, erfolgte dann der Zusammenschluss des Feldes. Nun war die Zeit für Viktor Slavik (RV 1899 Kassel) gekommen, den jüngeren Fahrern noch einmal seine gesamte Sprintstärke zu zeigen. Die Wertungen 3 und 4 gingen klar an ihn. Ab der Rennmitte kamen erste Ausreißversuche von denen schließlich einer erfolgreich war. An der Spitze konnte sich nun das MT-Trio Oglialoro, Kuntschik und Arndt absetzen. Nach wenigen Runden war klar, dass der Rest des Feldes diese nicht mehr einholen würde. Zwischen dem Hauptfeld und der Führungsgruppe zeigten sich noch zwei weitere kleine Gruppen jeweils auch mit Fahrern der MT gespickt. Da diese keine Nachführarbeit leisteten, war jeder Versuch weiter nach vorne zu kommen aussichtslos. So bestimmten die drei Ausreißer die zweite Rennhälfte und schafften kurz vor Schluss noch die Überrundung des Feldes. Dabei war Oglialoroeindeutig der Stärkste an diesem Abend und konnte so einen verdienten Sieglanden. In der Gesamtwertung führt nach vier Rennen weiterhin Hans Hutschenreutervor den nun punktgleichen Max Feger und Enrico Oglialoro (alle MT).Ergebnisse Elite ABC im 4. Lauf desRohloff-Cups: 1. Enrico Oglialoro, MT; 2. Roman Kuntschik, MT; 3. StefanArndt, MT; 4.Viktor Slavik, RV 1899 Kassel; 5. Max Feger, MT; 6. ChristianHerr, MT; 7. Aadyl Khatib, MT; 8. Falk Hepprich, MT; 9. Hans Hutschenreuther, MT; 10. Mirco Holzhauer, MT.

Eingestellt am 6.6.2017

Fünf Melsunger Radsportler beim Bimbach-Extrem - 260 km und 4700 hm

 

Radmarathon, das ist eine Strecke von 200 Kilometer und meist gut 2000 Höhenmetern. Damit wollten sich die fünf Melsunger Timo Zarth, Jens Schneider, Christian Sippel, Stephan Warlich und Dieter Vaupel beim diesjährigen Bimbach-Radmarathon am Pfingstwochenende nicht zufrieden geben. Es sollte extrem werden und das wurde es dann auch. Die fünf MT-Radsportler wagten sich an die längst und schwierigste Strecke, die angeboten wurde, den Extrem-Marathon: 260 Kilometer und 4700 Höhenmeter waren dabei zu bewältigen. Der „Bimbach“, der über nahezu alle Kuppen der Rhön führt, gilt als der schwerste Radmarathon Deutschlands. Neben dem Ötztaler Radmarathon und dem Drei-Länder-Giro in Südtirol, ist er für die Melsunger Jedermann-Radsportler der Höhepunkt der Saison.

 

Und nicht nur die Streckenlänge und die Höhenmeter waren extrem, auch das Wetter hatte es in sich. Am Start kamen die Melsunger noch ins Grübeln, ob sie die Herausforderung gemeinsam mit den mehr als 4000 Radsportenthusiasten, die sich in dem keinen Ort bei Fulda eingefunden hatten, überhaupt annehmen sollten. Es regnete wie aus Kübel, nach wenigen Kilometern waren alle durchnässt. Drei Stunden dauerte es, bis der Regen nachließ und die Sonne durchkam. Die 950 Meter hohe Wasserkuppe, die nach dem Ebersberg gleich zur Eröffnung als nächster Anstieg zu bewältigen war, erlebte man noch in Nebel und Nieselregen. Sechsmal ging es auf Höhen oberhalb von 800 Metern. Dazwischen lagen rasante Abfahrten durch die herrliche Frühlingslandschaft, die sich dann am Nachmittag im strahlenden Sonnenschein präsentierte. Kaum hatte man einen Anstieg geschafft ging es wieder bergab, um anschließend gleich den nächsten Anstieg anzugehen. „Die Strecke ist hart und die ersten Stunden im Regen waren sehr anstrengend, aber Spaß gemacht hat es trotzdem“, so Stephan Warlich

 

Alle Melsunger stellten sich in guter Form vor und gehörten am Ende zu den glücklichen Finishern. Mit ihren Leistungen konnten sie zufrieden sein: Zwischen neun und zwölf Stunden dauerte es, bis alle das Ziel erreicht hatten. Timo Zarth, auch diesmal wieder in blendender Verfassung als schnellster Melsunger und Jens Schneider, setzten der Anstrengung noch „einen oben drauf“: Sie hatten bereits am Tag zuvor die 156-Kilometer-Runde absolviert und konnten die begehrte Bimbach-400-Medaille entgegennehmen.

 

Hitzeschlacht beim Radrennen „Rund um die Europawoche“

Stefan Arndt schrammt als Zweiter knapp am Sieg vorbei

Dass Stefan Arndt vom Regio Team der MT Melsungen in Top-Form ist, konnte er auch am vergangenen Sonntag beim BC-Klasse-Rennen „Rund um die Europawoche“ in Hungen unter Beweis stellen. Dort ging es im wahrsten Sinne des Wortes „heiß her“: Bei über 30°C waren 63 Kilometer in 45 Runden auf einem schnellen 1,4 Kilometer-Rundkurs zu absolvieren. Die Melsunger Radsportler Aadyl Khatib, Christian Herr, Mattias Hofacker und Stefan Arndt ließen sich von der drückenden Hitze nicht beirren, zeigten eine super Teamleistung und wurden am Ende mit Platz zwei durch Arndt und Rang neun durch Khatib belohnt. Damit konnten die beiden B-Klasse-Fahrer weitere Punkte für den Aufstieg in die A-Klasse sammeln.

 

Bereits nach dem Startschuss entwickelte sich ein sehr schnelles Rennen. Mit teilweise über 50 km/h jagten die Akteure über den Asphalt. Die Melsunger Fahrer orientierten sich in den vorderen Bereich des Feldes, um im entscheidenden Moment den Anschluss nicht zu verpassen. Vor dem ersten Wertungssprint in Runde fünf setzte sich Hofacker an die Spitze und hielt das Tempo hoch, um frühzeitigen Attacken vorzubeugen. Im so optimal vorbereiteten Sprint sicherte sich Khatib als Dritter Wertungspunkte. Bei der entscheidenden Attacke des Rennens konnte sich Arndt mit zwei Mitstreitern, darunter der spätere Sieger Thorsten Blatz (RSC Betzdorf), absetzen. Es bildeten sich Verfolgergruppen aus dem Feld, welche aber durch die starke Leistung von Herr, Hofacker und Khatib immer wieder gestellt wurden. Alle fünf Runden sicherten sich die Drei an der Spitze so die Wertungspunkte. Zwei Runden vor Schluss versuchte es Khatib allein, sich vom Feld abzusetzen, wurde auf der Ziellinie aber noch abgefangen.

Den Schlussprint der Spitzengruppe konnte Arndt zwar für sich entscheiden, aber der Betzdorfer Blatz hatte im Verlaufe des Rennens schon genug Punkte für den Gesamtsieg gesammelt. Somit blieb für Arndt der zweite Platz, den der Kasseler neben einer gut dotierten Prämie als aktivster Fahrer mit nachhause nehmen konnte. „Ein toller Erfolg“, so Arndt, „der nur durch die geschlossene Teamleistung möglich war. Schade, dass es nicht ganz zum Sieg und damit zum direkten Aufstieg in die A-Klasse gereicht hat. Aber die Saison ist ja noch lang und die Form stimmt.“

Kevin Vogel mit zwei Spitzenplatzierungen

Elite-Hessenmeister Kevin Vogel konnte sich am langen Wochenende gleich zweimal gut in Szene setzen. Beim Kriterium in Holzhausen konnte er den sechsten Platz ersprinten und bei der Main-Spessart-Rundfahrt in Karbach wurde er Zehnter. Seinen Verbleib auch 2018 in der Elite-Klasse A hatte sich der Melsunger Sprinter bereits in den Vorwochen durch Spitzenplatzierungen beim Interstuhl-Cup und beim LBS-Cup gesichert.

Hutschenreuter und Berlitz bei Mehretappenfahrt in Polen am Start

In der vergangenen Woche hatten Hans Hutschenreuter und Eiko Berlitz (beide MT Melsungen) die Gelegenheit als Gastfahrer für das „Matrix Rockpalast Racing Team“ bei einer Rundfahrt mit Profibeteiligung, der „Baltyk-Karkonosze-Rundfahrt“, einem Mehretappenrennen der Kategorie UCI 2.2. zu starten. Für den 19jährigen Nachwuchsfahrer Berlitz war es die erste Teilnahme bei einer internationalen Rundfahrt. Beiden Melsungern ging es darum vor allem Erfahrungen zu sammeln und sich auf die kommenden nationalen Aufgaben vorzubereiten. Hutschenreuter landete nach fünf Etappen in der Gesamtwertung auf Rang 75, Berlitz musste sturzbedingt auf der letzten Etappe aufgeben.

 

Bereits beim Prolog wurde den beiden Melsungern klar, dass es schwer sein würde, in diesem Elitefeld mitzuhalten. Das Risiko, in den engen Kurven zu stürzen, wollten sie nicht eingehen und ihre Chancenlosigkeit gegen die Profiteams zeigte sich hier von Beginn an. Auf den nächsten vier Etappen von jeweils etwa 150 km galt es, da das Team keinen Sprinter dabei hatte, keine Zeit zu verlieren. Bis zur vierten Etappe gelang das auch trotz Windkanten und harten Kopfsteinpflasterpassagen recht gut. Hutschenreuter fuhr stark und zeigte, dass er auch in der Schlussphase noch Lücken schließen konnte.

Auf der vierten Etappe war auf den Schlussrunden ein steiler Anstieg zu bewältigen. „Ich merkte erstmals, wie ich gegenüber Profis am Berg Zeit und Platzierungen gut machen konnte, was auf dieser Etappe immerhin Rang 62 bedeutete“, freute sich Berlitz, amtierender Hessischer Meister der Junioren im Bergzeitfahren. Am darauffolgenden Tag ging es schließlich ins Riesengebirge. Beim Bergzeitfahren am Morgen konnte Berlitz abermals eine ganze Reihe Profis hinter sich lassen. Und auch am ersten Berg der Königsetappe schaffte er es im ca. 50 Mann starken Feld zu bleiben. „Doch leider wurde ich dann auf einem flachen Abschnitt bei 50km/h regelrecht abgeräumt, wobei ich mir eine Verbrennung an der Hand zuzog, weshalb ich das Rennen leider nicht beenden konnte.“ Hutschenreuter fuhr die Etappe im Grupetto zu Ende.

Trotz der Enttäuschung für Berlitz nicht finishen zu können, waren beide aber froh, dass sie viele Erfahrungen sammeln konnten. „Das Verpflegen aus dem Teamfahrzeug, das taktische Fahren mit dem Ziehenlassen einer Spitzengruppe, und der Kontakt zu Radfahrern aus der ganzen Welt, waren neu und total spannend für uns“, so lautet das Fazit der beiden Melsunger.

eingestellt am 29.5.2017

Fotos: Rüdiger Schmidt

Thorsten Damm siegt beim Bikefestival in Willingen

Beim Ziener Bikefestival in Willingen, dem spektakulärsten Mountainbike-Event in Deutschland, konnte der Melsunger Mountainbiker Thorsten Damm, der für das Team Scott/ Fahrradladen Gudensberg fährt, einen weiteren großen Erfolg erringen. Er gewann über die Mittelstreckendistanz (72 km) nicht nur die Masterswertung überlegen mit fast einer halben Stunde (!) Vorsprung vor dem Zweitplatzierten Ralf Kropp (RSV Hameln), sondern konnte auch in der Gesamtwertung mit der nationalen Elite mithalten. Unter den rund 350 Startern ging der 51jährige als Gesamt-Elfter durchs Ziel – vor ihm platziert waren ausschließlich Mountainbiker, die zum Teil nicht einmal halb so alt wie er waren.

 

Damm war darüber selbst überrascht: „Dass ich die Mastersklasse gewinnen könnte, hatte ich mir auf dieser Strecke, die mir besonders liegt, schon ausgerechnet. Aber dass ich auch in der Gesamtwertung so weit vorn landen würde, hat mich doch selbst überrascht.“ Damm, der nach 4:23 Std. unter großem Jubel der vielen tausend Zuschauer ins Ziel kam, konnte seine ganze Erfahrung auf der technisch schwierigen Strecke in die Waagschale werfen. Der amtierende Doppelhessenmeister 2016 freut sich nun auf die weiteren Rennen der Saison, für die er sich einiges vorgenommen hat: Bei der Bike-Transalp über fünf Etappen will er nun den im vergangenen Jahr knapp verpassten Gesamtsieg nachholen und auch für die Landesmeisterschaften ist zumindest ein Titel wieder im Visier.

                                                                                                                                                                             eingestellt am 29.5.2017 Foto: Sportfotograf

MT Melsungen stärkstes Team beim Radmarathon in Schrecksbach

Beim Radmarathon am Wochenende in Schrecksbach stellte die Radsportabteilung der MT Melsungen das stärkste Team und wurde dafür vom Veranstalter ausgezeichnet. Die acht Radsportler Detlef Riehl, Timo Zarth, Christian Sippel, Stephan Warlich, Jens Schneider, Ulrich Bachmann, Steffen Stibale und Dieter Vaupel konnte erfolgreich die 200 Kilometer-Strecke bewältigen und waren nach etwas über sieben Stunden Fahrtzeit im Ziel. Roland Wex, Anna Lutze, Till Bachmann, Gerd Schaub, Steffen Laabs und Laurens Höhle nahmen die 116 Kilometer in Angriff und brauchten dafür nicht viel mehr al vier Stunden.

 

Der Veranstalter VFB Schrecksbach  hatte dabei für optimale Rahmenbedingungen mit perfekter Organisation und eine landschaftlich äußerst abwechslungseiche Strecke gesorgt. Hinzu kam ein traumhafter Frühlingstag mit viel Sonnenschein, auch wenn die Temperaturen beim Start um 6:30 Uhr mit drei Grad noch knackig kalt waren. Die Strecke führte durch die Täler und die Höhen von Vogelsberg und Knüll und auf der langen Strecke hatte man mit dem Hoherodskopf (764) und dem Knüllköpfchen (634m) die höchsten Punkte zu bewältigen. Die Anstrengungen auf den knackigen Anstiegen wurden danach mit rasanten Abfahren durch die blühende Frühlingslandschaft, vorbei an gelben Rapsfeldern belohnt. Die "Lokomotiven" auf dieser Frühlingsrunde waren Timo Zarth und Christan Sippel, die immer wieder vorn im Wind fuhren und so dazu beitrugen, dass die Melsunger zu den ersten gehörten, die durch den Zielbogen am Sportlatz in Schrecksbach einfuhren.

 

Am  Ende waren die Melsunger Radsportler nicht nur zufrieden mit ihren Leistungen, sondern auch mit dem Erlebnis, als Team etwas gemeinsam geschafft zu haben. "Es war ein tolles Gefühl in der Gruppe diese Strecke zu bewältigen, wir hatten viel Spaß auf unserer Runde", so Jens Schneider, der erstmalig zusammen mit der MT-Gruppe an einem solchen Event teilnahm. "Beim nächsten Mal sind wir wieder dabei, vielleicht können wir noch weitere Radsportler motivieren mit uns zu kommen", versprach Abteilungsleiter Detlef Riehl nach der Runde.  

eingestellt am 22.5.2017

Holzhauer bietet Slavik Paroli - Laurens Höhle erstmals am Start

Bei sommerlich-warmen Bedingungen waren die Sieger dieses Rennabends beim Rohloffcup in Baunatal unter den Damen, den Masters-Klassen sowie der Jugend und Junioren schnell ausgemacht: Naima-Madlen Diesner vom Tuspo Weende bei Damen, Mirco Holzhauer von der MT Melsungen bei den Senioren 2 sowie Viktor Slavik bei den Senioren 3.

 

Bei jeder Sprintwertung hieß es über alle Klassen hinaus: Slavik oder Holzhauer? Diese beiden werden sich wohl noch die gesamte Rennserie über bei den Wertungen auf dem Rad duellieren. Holzhauer hat es geschafft beim Sprint innerhalb eines Jahres mit dem Routiner Slavik auf Augenhöhe zu kommen.

 

Im Nachwuchsbereich konnte neben den jungen Fahrern der ZG auch der Nachwuchs der MT Melsungen mit Laurens Höhle außerhalb der Wertung erste Renneindrücke sammeln. Höhle hat mittlerweile ebenso wie Till Steuber eine Rennlizenz beantragt. Beiden werden voraussichtlich bei den „Drei Tagen ohne Panne“ der ZG Kassel in den offiziellen Rennbetrieb einsteigen.

Foto. Rüdiger Schmidt.

Hessenmeister Axel Hauschke im Sprint knapp geschlagen - Christian Herr punktet erstmals

 

Am vergangenen Sonntag starteten die Melsunger Radsportler des Regio Teams in den Masters- und C-Klasse-Rennen bei der „39. Nacht von Fuldabrück“. Dabei konnten sie mit dem zweiten Platz von  Masters-Hessenmeister Axel Hauschke, Rang neun im gleichen Rennen von Mirco Holzhauer und dem achten Platz von Christian Herr in der C-Klasse Teilerfolge verbuchen. Beim KT-AB-Klasse-Rennen „Rund in Fischeln“ reichte es am Ende trotz eines starken Rennens für Falk Hepprich, Stefan Arndt und Aadyl Khatib nicht, um sich unter den ersten Zehn zu platzieren.

 

Im Rennen der Mastersklasse 2 spielte Mitfavorit Hauschke bei der „Nacht von Fuldabrück“ von Beginn an eine starke Rolle. Nachdem er sich mit einer fünf-köpfigen Spitzengruppe auf dem schweren Rundkurs in Dennhausen/ Dittershausen abgesetzt hatte, konnte diese den Vorsprung Runde um Runde vergrößern. In der letzten Runde kam es dann noch auf der Zielgeraden zur Überrundung der Verfolger, was den Sprint erschwerte und etwas unübersichtlich gestaltete. Hauschke musste sich nach starkem Rennen am Ende nur Mario Carl vom VCE Duderstadt knapp geschlagen geben, der starke Holzhauer konnte in der Verfolgergruppe auf den neunten Platz sprinten. In der Klasse Masters 3 sprintete Victor Slavik (RV 1899 Kassel) auf den dritten Rang, während Claus Siemon (MT) als 16. platziert wurde.

 

Im Hauptrennen der Eliteklasse C fuhr der Melsunger Neuzugang Christian Herr ein kluges Rennen, hielt sich immer im Hauptfeld auf, das sich nach und nach auf am Ende 16 Fahrer verringerte und konnte am Ende erstmalig unter die Top-Ten sprinten, was ihm erste Punkte für einen Aufstieg in die B-Klasse einbrachte. Mehr ausgerechnet hatte sich hier sicher der letztjährige U19-Hessenmeister Eiko Berlitz, der während des gesamten Rennens vorn zu finden war und immer wieder versuchte, mit einer Gruppe vom Feld wegzukommen. Das gelang ihm aber letztlich nicht, so dass ihm am Ende beim Sprint die Kräfte fehlten und er als 13. über die Ziellinie rollte.

 

 

Rund in Fischeln – gutes Rennen, aber Melsunger gehen am Ende leer aus

 

Trotz starken Rennens gingen die vier nach Krefeld-Fischlen zum KT/AB-Klasse-Rennen angereisten Regio Team Radsportler Falk Hepprich, Aadyl Khatib, Stefan Arndt und Roman Kuntschik am Ende leer aus. Im letzten Drittel des Rennens setzte starker Regen ein und bremste das Feld. ‎“Ab dann habe ich mich erst richtig wohl gefühlt, Regenrennen mag ich", so Hepprich. So konnte er ab diesem Zeitpunkt immer in den ersten zehn Positionen das Rennen bestreiten. Leider war es für ihn vier Runden zu lang. Aber seine Form ist ansteigend. Dafür übernahm Arndt die Position, um im Schlussspurt noch eine Chance auf eine Top-Ten-Platzierung zu haben. Zwei Runden vor Schluss ereilte ihn leider ein technischer Defekt, so dass es nur für Rang 16 reichte. "Die Beine hätte ich gehabt, nur nicht das nötige Glück", so Arndt nach dem Rennen.

 

eingestellt am 16.5.2017

Fotos: Margraf

Stefan Arndt siegt beim drittel Lauf des Rohloff-Cups

Packenden Radsport mit 29 Fahrern und anspruchsvollen Wertungssprints konnte man bei feinstem Rennwetter auf dem Rundkurs in Baunatal-Hertingshausen erleben. Stefan Arndt von der MT Melsungen behielt mit 25 Sprintpunkten die Nase vorn vor Nicolas Nikuladse von der Tuspo Weende. Nachdem die beiden U19-Fahrer Vitus Obermann von der Tuspo Weende und Ben Völker von der ZG Kassel ihre Zeitvorgabe nach dem Start schnell einbüsten, jagte das geschlossene Feld zur ersten Wertung, die – wie schon zwei Wochen zuvor – Markus Regenbogen von der BSV AdW Berlin für sich entschied.

 

Nur wollte das Team der MT Melsungen an diesem Abend keinen erneuten Alleingang des sprintstarken Berliners zulassen und zog direkt nach der ersten Wertung das Tempo mächtig an. Sofort löste sich eine siebenköpfige Spitzengruppe vom Feld mit Stefan Arndt, Max Feger, Enrico Oglialoro und Mirco Holzhauer von der MT Melsungen sowie Nicolas Nikuladse von der Tuspo Weende und dem U-19-Fahrer der ZG, Ben Völker. Schließlich konnte auch Jonas Wehrmann vom RSC Nienburg nach Defekt und dank Rundenvergütung dort mithalten. Alle weiteren Wertungssprints bis zum Rennende wurden in dieser Gruppe ausgefahren, die nach zwei Dritteln der Distanz sogar nicht allzuweit davon entfernt war das Hauptfeld einzuholen. Dabei war die Geschwindigkeit so hoch, dass alle Versuche von Eiko Berlitz oder Vitus Obermann aus dem Feld heraus sehr schnell scheiterten. Beim Kampf um die Punkte zeigten dann Arndt und Nikuladse ihre Klasse und punkteten Wertung um Wertung. Mit einem erneut sehr engagierten Auftritt belohnte sich in der U19 Ben Völker mit dem Sieg. Er hatte zu Rennanfang den richtigen Riecher, um sich in der Spitzengruppe zu platzieren, der weitaus stärker einzuschätzende Vitus Obermann wurde dagegen im Feld »gefangen« und konnte lediglich darin mitfahren.

Text: Roman Völker, Foto: Rüdiger Schmidt

Ergebnisse: Elite: 1. Stefan Arndt, MT Melsungen; 2. Nicolas Nikuladse, Tuspo Weende; 3. Enrico Oglialoro, MT Melsungen; 4. Max Feger, MT Melsungen; 5. Markus Regenbogen BSV AdW Berlin; 6. Hans Hutschenreuther, MT Melsungen; 7. Falk Hepprich, MT Melsungen; 8. Mirco Holzhauer, MT Melsungen U19: 1. Ben Völker, ZG Kassel, 2. Vitus Obermann, Tuspo Weende

Zwischenstand Rohloffcup: Drei Melsunger vorn

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Klasse

Punkte Gesamtwertung

10

Hans

Hutschenreuther

MT Melsungen

a

57

6

Max

Feger

MT Melsungen

c

44

12

Stefan

Arndt

MT Melsungen

b

39

3

Markus

Regenbogen

BSV AdW Berlin

a

38

14

Enrico

Oglialoro

MT Melsungen

a

36

4

Eiko

Berlitz

MT Melsungen

c

35

13

Roman

Kuntschik

MT Melsungen

a

31

27

Mirco

Holzhauer

MT Melsungen

c

24

38

Nicolas

Nikuradse

Tuspo Weende

c

20

18

Falk

Hepprich

MT Melsungen

a

19

29

Dominik

Hofeditz

RSC Fuldabrück

c

16

40

Jonathan

Plag

RFW Löwen Weimar

a

15

28

Viktor

Slavik

RV 1899

c

12

33

Jonas

Wehrmann

RSC Nienburg

a

11

9

Tobias

Schäffer

MT Melsungen

c

10

7

Dennis

Zülch

MT Melsungen

c

9

32

Aadyl

Khatib

MT Melsungen

b

8

 

Axel Hauschke und Kevin Vogel holen Hessenmeistertitel im Straßenrennen

 

„Regio Team der MT Melsungen auch 2017 in Hessen vorn“, so kann man  für den Straßenradsport feststellen. Denn auch 2017 kommt der stärkste Radsportler des Landes von der MT: Im Eliterennen der KT/ABC-Klasse-Rennen bei den gemeinsam mit  Rheinland-Pfalz und Saarland  in Bliesransbach ausgetragenen Meisterschaften lag, diesmal Kevin Vogel im Ziel vorn. Im Sprint aus einer Gruppe heraus konnte er alle anderen auf Distanz halten. Darüber hinaus brachte Axel Hauschke das Kunststück fertig, seinen in Wolfhagen gewonnenen Titel bei den Senioren 2 erneut zu verteidigen.  Zum vierten Mal nach 2001 (Elite), 2010 (Senioren 1) und 2016 (Senioren 2) stand er in Hessen ganz oben. Der Titelverteidiger der Senioren 3, Viktor Slavik (RV 1899 Kassel), musste sich diesmal knapp geschlagen geben und sich mit der Vizemeisterschaft begnügen.

 

Die Elite und die U23 hatten auf dem 21-km-Rundkurs, der fünfmal zu durchfahren war 1800 Höhenmeter und jeweils zwei selektive 10%ige Anstiege zu bewältigen . Dass das Feld verkleinert sich von Runde zu Runde immer mehr, was auch an den harten Wetterbedingungen lag, denn pünktlich zum Start  hatte ein Dauerregen begonnen. „Ich hab versucht vorn zufahren, um nicht in Stürze verwickelt zu werden. Meine Orientierung war Georg Loef vom Profiteam Heizomat. Ich wusste, wenn ich den hinter mir lasse, werde ich Hessenmeister.“ Vogels Plan ging auf: Er konnte sich 800m vor dem Ziel aus dem Feld von den anderen Hessen lösen und  den Vorsprung über die Ziellinie retten.

 

Vogel, der als U23-Fahrer bereits hessischer Vizemeister war, war am Ende glücklich: „Starke Konkurrenz und hartes Rennen, da zählt diese Meisterschaft besonders.“ Ein gutes Ergebnis fuhr auch Teamkollege Hans Hutschenreuter mit  Rang sieben ein. In der U23 landete der letztjährig Junioren Hessenmeister Eiko Berlitz auf Rang sieben, Dennis Zülch wurde Achter.

 

Blendend in Form war Hauschke über die 84 km Strecke der Senioren. Er hatte sich mit einer kleinen Spitzengruppe abgesetzt, deren Vorsprung auf über fünf Minuten stieg. Da sich mehrere Hessen in der Gruppe befanden, musste er sich etwas überlegen. Er warf seine ganze Routine in die Waagschale, attackierte auf der letzten Abfahrt bei regennasser Straße und fuhr 200 m Vorsprung heraus, die er bis ins Ziel halten konnte.  Im gleichen Rennen wurde Mirco Holzhauer (MT) Elfter, Klaus Siemon (MT) landete bei den Senioren 3 auf Rang sieben und Hans Jürgen Ludwig (RSC Fuldabrück/ Senioren 4) auf Rang vier.

 

Rundstreckenrennen in Warendorf: Stefan Arndt und Aadyl Khatib stark

Beim BC-Klasse-Radrennen in Warendorf über 45 Runden und insgesamt 63km konnte der Melsunger Regio-Team-Fahrer Stefan Arndt auf dem Weg zum Wiederaufstieg in die A-Klasse mit Rang sieben zum ersten Mal in dieser

Saison punkten.

Hochmotiviert stand er zusammen Aadyl Khatib und MT-Neuzugang Tobias Schäfer am Start. Von Beginn an wurde viel attackiert, der starke Gegen- und Seitenwind machte es den Fahrern jedoch schwer, sich dabei entscheidend vom Feld zu lösen. Durch ihre aufmerksame Fahrweise schafften es Aadyl, Stefan und Tobias immer wieder in den Fluchtgruppen dabei zu sein. Gegen Mitte des Rennens entwischte jedoch eine vierköpfige Gruppe dem Feld. Khatib und Arndt mussten ihre ganze Kraft ausspielen, um das Loch zu der Gruppe wieder zu schließen, was viel Kraft kostete.

Der eher hektische Verlauf des Rennens beruhigte sich gegen Ende zunehmend. Auf den letzten Runden brachte Khatib seinen Teamkollegen Arndt in eine gute Position

für den Sprint, was ihm zu seinem ersten Ergebnis in den Punkterängen 2017

verhalf, Khatib selbst konnte noch auf Rang 11 landen.

 

eingestellt am 8.5.2017/ Foto: Margraf

Mountainbiker Thorsten Damm auf Rang Zwei am Gardasee

Beim Riva Bikefestival in Italien musste sich  Thorsten Damm (MT Melsungen/ Scott Fahrradladen Gudensberg) aus Besse nach seiner Siegesserie aus den Vorjahren diesmal nur dem Italiener Lucca Accordi in der Mastersklasse geschlagen geben. In dem Feld mit starker internationaler Konkurrenz landet Damm dreieinhalb Minuten hinter dem Italiener auf dem zweiten Platz. Der Mountainbiker der MT Melsungen benötigte über die 75,7-Kilometer-Strecke 4:04,41 Std.

 

Damm warf bei dem extrem schweren Rennen mit 2822 Höhenmetern nicht nur seine hervorragende Kraft und Kondition, sondern auch seine ganze Geschicklichkeit und Erfahrung auf den Abfahrten in die Waagschale. So konnte der 51jährige am Ende viele hinter sich lassen, die nicht einmal halb so alt wie er sind. Von insgesamt über 400 Startern des Feldes kam er als 14. ins Ziel. „Ich bin noch ganz überwältigt von diesem Rennen, den vielen Zuschauern und der tollen Atmosphäre bei diesem europäischen Top-Event in Riva del Garda. Zum Sieg hats diesmal gegen den Starken Italiener nicht gereicht, aber ich hoffe, es klappt nächstes Jahr wieder“, erklärte er direkt nach dem Rennen.

Mit guten Perspektiven geht Damm nun in die nächsten Rennen. Auch in dieser Saison wird die über sechs Etappen gehende Tour Transalp der Saisonhöhepunkt für ihn sein, auf der er mit seinem slowenischen Partner Peter Vesel im vergangenen Jahr fünf Etappensiege einfuhr, sie aber in der Gesamtwertung knapp auf Rang zwei landeten. „Diesmal wollen wir natürlich auch am Ende als Gesamtsieger ganz oben stehen“, gibt er sich selbstbewusst.

Eingestellt am 7.5.2017

Foto: Sportfotograf

*****MT-Jedermanngruppe: Jetzt wieder sonntags um 9.00 Uhr Start an der Obermelsunger Brücke*******

HNA Sport vom 5.5.2017

Heimat Nachrichten Melsungen vom 3.5.2017

 

Lindener-Berg-Rennen in Hannover

Melsunger Philipp Sohn mischt vorne mit

 

Beim Kriterium in Hannover, dem Lindener-Berg-Rennen, konnte Philipp Sohn als bester Melsunger in die Punkte-Ränge fahren. Nach spannendem Rennverlauf konnte er am Ende, unterstützt durch sein Team auf Rang sieben landen.

Die Sprint-Wertungen auf einem 40 Mal zu fahrendem Berg bei diesem Rennen wurden direkt oben auf dem Anstieg abgenommen. Am Start war neben den drei norddeutschen Teams Stevens, Elektroland24 und Bike Market auch das Team Ur-Krostitzer Biehler. Dementsprechend stark war die Konkurrenz für die Melsunger Regio-Team-Fahrer. Doch Eiko Berlitz, Axel Hauschke, Philipp Sohn und Hans Hutschenreuter schlugen sich angesichts der starken Konkurrenz hervorragend. Ziel war es, einen der Fahrer zu platzieren, am besten in einer Ausreißergruppe, da leider keiner der leistungsstarken Melsunger Sprinter am Start war. „Wir fuhren aktiv und versuchten besonders in der zweiten Rennhälfte wechselseitig, uns vorne in einer Gruppe einzubringen“, so Hutschenreuter nach dem Rennen. Die Flucht glückte schließlich Philipp Sohn nach dem vorletzten Wertungssprint. Zusammen mit drei anderen gelang es ihm, die begehrten Punkte der letzten Wertung, die doppelt zählt, zu sichern, so dass er am Ende mit vier Wertungspunkten auf Rang sieben landete. Die drei anderen kamen im dem am Ende stark dezimierten Hauptfeld ein. Erfreulich war, dass sich Youngster Berlitz in einem Rennen mit einer solchen Konkurrenz gut behaupten konnte.

BC-Klasse-Rennen: Nur Christian Herr kam in Hamm durch

Beim BC-Klasse-Rennen im Hamm waren am vergangenen Sonntag mit Mirco Holzhauer, Aadyl Khatib, Tobias Schäfer, Tobias Wambach und Christian Herr fünf weitere Melsunger am Start. Es war ein hartes und selektives Rennen, bei dem nur 45 von 130 gestarteten Radsportlern ins Ziel kamen. Leider waren auch die Melsunger vom Pech verfolgt (Defekt) oder mussten der harten Fahrweise Tribut zollen, so dass lediglich Christian Herr das Rennen im Hauptfeld beenden konnte.

Holzhauer startete einen Tag später noch beim Seniorenrennen in Hannover, wo er sich unter den besten 20 platzieren konnte.

Eingestellt am 02.05.2017 Foto: Margraf

Dennis Zülch knapp an den Punkterängen vorbei

 

Am Montag den 1. Mai war Dennis Zülch vom Regio Team der MT Melsungen beim Großen Preis der Sparkasse Neuss in der C-Klasse am Start. Er zeigte dabei, dass er in seiner dritten Radsportsaison immer besser in Form kommt und schrammte mit Rang 14 nur knapp an den Punkterängen vorbei.

Schon beim Startschuss regnete es stark, was das Feld auseinander zog und von da an wurde in Einerreihe gefahren. Nach der Hälfte des Rennens gab es zwei Stürze, in die einige Fahrer verwickelt waren. Die entstandenen Lücken nach dem Stürzen konnte Zülch zufahren, mehrere Attacken ging er mit. Nachdem sich bereits zwei Ausreißer abgesetzt hatten, positionierte sich Zülch in den letzten fünf Runden unter den ersten zehn Fahrern des Hauptfeldes, um aus einer aussichtsreichen Position für den Sprint zu fahren. In der letzten Runde musste ich nach einer weiteren Tempoverschärfung jedoch einige Positionen einbüßen und konnte sich nicht mehr unter den ersten Zehn platzieren. „Schade, heute hätte es fast geklappt meine ersten Platzierungspunkte zur gewinnen. Vielleicht klappt es nun beim nächsten Rennen“, so war es von Zülch nach dem Sprint zu hören.

Foto: Margraf

Erfolgreiches Wochenende für Melsunger Radsportler

Kevin Vogel gleich dreimal auf dem Treppchen

Foto: Sportfotos Helène Rettig, Überlingen 

Auf ein äußerst erfolgreiches Wochenende kann Radsportler Kevin Vogel vom Regio Team der MT Melsungen zurückblicken. Er startete bei drei bundesoffenen KT/ABC-Klasse-Rennen in Süddeutschland und landete bei dabei zweimal auf Rang zwei und einmal auf Rang drei. Vogel zeigte dabei in der noch jungen Saison wieder einmal, dass er – wie in der Saison 2016 – auch in diesem Jahr weiterhin zu den stärksten Radamateuren Deutschlands gehört. „Dreimal auf dem Podium bei richtig stark besetzten Rennen, da kann ich sehr zufrieden sein. Trotzdem wäre es schön gewesen, bei einem der Rennen ganz oben zu stehen“, so Vogel nach dem dritten Rennen am 1. Mai in Volkershausen.

Am Samstag war er zum Auftakt des Rennwochenendes beim Rundstreckenrennen über 80 km in Wilflingen am Start. Nachdem der ehemalige Profi Fabio Nappa sich 4 Runden vor Schluss vom Feld absetzten, gelang es dem bärenstarken Melsunger den Schlussspurt des Feldes für sich zu entscheiden. Am Tag darauf konnte er beim Kriterium in Durchhausen das ebenfalls über 80 Kilometer ging, bereits nach fünf Kilometern zusammen mit Benjamin Stauder (Embrace The World Cycling) davon fahren. „Allerdings war er im Sprint nicht zu schlagen“, musste Vogel feststellen. Beim Kriterium am Maifeiertag in Volkershausem zeigte das Thermometer nur vier Grad und es gab Dauerregen. Obwohl diese äußeren Bedingungen nicht das waren, was er sich wünschte, konnte Vogel bereits die erste Sprintwertung gewinnen. Zusammen mit dem späteren Sieger konnte er dann vier vor Schluss wegfahren und beendete das Rennen auf Rang drei.

„In dieser Form muss man Kevin unbedingt zum engeren Favoritenkreis bei den Hessenmeisterschaften am kommenden Wochenende rechnen. Außerdem haben wir ja mit Titelverteidiger Philipp Sohn, Eiko Berlitz und Hans Hutschenreuter weitere heiße Eisen beim Eliterennen im Feuer“, macht der Sportliche Leiter der MT Dr. Dieter Vaupel die Ambitionen seines Teams deutlich.

Eingestellt am 02.05.2017

Kontakt: 

Dr. Detlef Riehl

Abteilungsleiter Radsport

detlef.riehl@t-online.de

 

Dr. Dieter Vaupel

Management MT Radsport                  

Tel: 017662741839

Mail: dieter.vaupel@t-online.de

 

 

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