MT MELSUNGEN Radsport

 

Drei MT-Radsportler beim Dreiländergiro auf dem Stilfser Joch (2760 m)

 

Einer ganz besonderen Herausforderung stellten sich die drei Melsunger Jedermann-Radsportler Stephan Warlich, Timo Zarth und Dieter Vaupel am vergangenen Wochenende. Sie hatten sich zum Ziel gesetzt im Rahmen des Dreiländergiros an einem Tag nicht nur drei Alpenländer mit dem Rennrad zu befahren – Österreich, Italien und die Schweiz – sondern auch noch dabei  den höchsten befahrbaren Alpenpass, das Stilfser Joch (2760 m), zu bezwingen. Und alle Drei konnten am Ende stolz darauf sein, es geschafft zu haben.

 

Die Strecke führte von Nauders (Österreich), zunächst den Reschenpass hinauf, wo man am Reschensee die Landesgrenze zu Italien passierte. Nach 30 km bergab erreichten die Radsportler mit rasanter Geschwindigkeit Prad am Fuße des Stilfser Jochs. 27 Kilometer und 1900 Höhenmeter mit bis zu 17 %  Steigung mussten nun überwunden werden, bevor man die Passhöhe mit 2760 m erreicht hatte. „Das war eine echt harte Herausforderung“, so Stephan Warlich nach der Runde. „Die 48 Kehren nahmen kein Ende. Aber was für ein Gefühl, wenn man es dann geschafft hat.“

 

Die Strecke des Dreiländergiros führte anschließend den kurvigen und kaum ausgebauten Umbrailpass hinunter und anschließend den Ofenpass mit 1300 Steigungsmetern wieder hoch. Von dort rollte es bergab durch den Engadin in der Schweiz, bevor es über die  Norbertshöhe zurück nach Nauders ging. „Ein tolles Erlebnis durch eine gigantische Gegend. Die Strecke war anstrengend aber einfach wunderschön, mit herrlichen Panoramablicken“,  so Timo Zarth.

 

Mirco Holzhauer und Laurens Höhle siegen beim Rohloffcup - Noah Schatz wird Dritter

Kaum sind die Drei Tage ohne Panne vorbei, schon geht es mit dem Radrennsportzirkus weiter. Beim fünften Rennen des Rohloff-Cups zeigten sich die stärksten des vergangenen Wochenendes wieder von ihrer besten Seite. Holzhauer und Slavik dominieren die Senioren 2 und 3, Bodo Peter die Senioren 4.

Bei einem an diesem Abend nicht zu hohen Tempo des Hauptfeldes konnte man sich sehr gut auf die Wertungssprints konzentrieren. Und bei diesen waren es erneut Viktor Slavik vom RV 1899 Kassel und Mirco Holzhauer von der MT Melsungen, die ihre Kräfte maßen; mit dem besseren Ende für Slavik. Sehr viel Führungsarbeit verrichtete die einzige Dame des Feldes, Naima-Madlen Diesner. Eine erneut überzeugende Leistung der jungen Frau vom Tuspo Weende. Ebenfalls einmal mehr der Sieger bei den Senioren 4: Joachim Kopp von Nassovia Limburg vor Bodo Peter vom RSC Fuldabrück. In dieser Altersklasse könnte es zum Ende der Serie noch einmal spannend in der Gesamtwertung werten, die Rennfahrer trennen nur wenige Punkte.

Bei den Nachwuchsfahrern zeigten Laurens Höhle von der MT Melsungen und Oskar Scholle von der ZG, dass Sie die Pace des Feldes mitgehen können. Dabei ist der Fahrer aus Melsungen noch einen Schritt weiter und fuhr auf den ersten Platz der U17. In der U15 kamen die beiden ZG-Fahrer Maurice Gautier und Philip Heringhaus vor Noah Schatz von der MT Melsungen ins Ziel. Schatz aber ist erst ganz frisch im Renngeschehen und sammelt Mittwoch um Mittwoch viele wertvolle Rennerfahrung. Sehr erfreulich zu sehen, dass neben der Zweirad-Gemeinschaft auch die MT Melsungen nun Nachwuchsfahrer an den Start bringt. 

Ergebnisse:

Senioren 2: 1. Mirco Holzhauer, MT Melsungen; 2. René Klinger RSV Mettmann; 3. Ulli Welke, KSV Baunatal; 4. Rainer Jacob, ZG Kassel; auf den weiteren Plätzen: Holger Wiegmann und Fabian Iske, beide ZG Kassel

Senioren 3: 1. Viktor Slavik, RV 1899 Kassel; 2. Heiko Heuser, HRC Hannover; 3. Chris Frey ZG Kassel;  auf den weiteren Plätzen: Holger Gatz, RSG Hannover; Klaus Siemon, MT Melsungen; Holger Graß, RSC Fuldabrück; Jürgen Klingner und Wolfgang Schaake, beide ZG Kassel

Senioren 4: 1. Joachim Kopp, RSV Nassovia Limburg; 2. Bodo Peter, RSC Fuldabrück

Damen: 1. Naima-Madlen Diesner, Tuspo Weende

U17: Laurens Höhle, MT Melsungen; 2. Oskar Scholle, ZG Kassel

U15: 1. Maurice Gautier, ZG Kassel, 2. Philipp Heringhaus, ZG Kassel, Noah Schatz, MT Melsungen

eingestellt am 18.6.2017/ Text übernommen aus www.zweird-kassel.de

Fotos: Roland Wex/ Rüdiger Schmidt

 

Stefan Arndt siegt beim Bürgerpreis in Gehrden

Beim  „Bürgerpreis der Stadt Gehrden“ einem BC-Klasse-Rennen über 50 anspruchsvolle Runden mit insgesamt 65 Kilometern konnte Stefan Arndt vom Regio Team der MT Melsungen seinen ersten Saisonsieg einfahren. Damit erreichte Arndt bereits zu einem frühen Zeitpunkt der laufenden Saison sein erklärter Saisonziel: Er steigt nun wieder in die  A-Klasse an, die höchsten Kategorie im Amateurradsport. Auch Aadyl Khatib sammelte als Neunter weiter Punkte für den Aufstieg.

 

Auf dem eckigen und mitunter leicht ansteigenden Rundkurs ging es von Beginn an flott zur Sache. Viele Angriffe aus dem Feld heraus wurden gestartet. Den zweiten Prämiensprint gewann Khatib souverän und setzte sich direkt mit einem Hamburger Fahrer vom Fahrerfeld ab. Sie fuhren Runde für Runde knapp 100 m vor dem Feld, konnten sich aber leider nicht entscheidend absetzen. Arndt hielt sich in den vorderen Positionen des Feldes auf, um Angriffe abzufangen und die Nachführarbeit zu erschweren. Nachdem das Spitzenduo wieder eingeholt war, folgen sofort die nächsten Attacken, bei denen die beiden Melsunger abwechselnd vertreten waren. Nach etwas mehr als der Hälfte des Rennens setzten sich Arndt und Khatib zusammen mit einigen anderen Fahrern ab. Arndt konnte sich zwei Sprintprämien in dieser Rennphase einfahren und sich dann schließlich mit zwei Fahrern aus Hamburg und Hannover-Langenhagen 20 Runden vor Schluss entscheidend absetzen.

 

Da sie sich einig waren, wuchs der Vorsprung des Trios beständig an, Khatib sorgte im Hauptfeld dafür, dass keine Attacken zustande kamen. Als die beiden Mitstreiter Arndts in einer schwierigen Kurve stürzten, musste oder besser durfte Arndt die letzten 15 Runden alleine in Angriff nehmen, mit dem Fahrerfeld im Abstand von nur 30 Sekunden im Nacken. Mit der tollen Anfeuerung der Zuschauer  fuhr Arndt so Runde für Runde dem ersehnten Ziel und damit seinem ersten Sieg in dieser Saison entgegen. Durch die tolle Leistung von Khatib im Hauptfeld, der jegliche Verfolgungsarbeit  verhinderte und Attacken konterte, wuchs der Vorsprung sogar bis auf 45 Sekunden an. So konnte Arndt zwar krampfgeplagt, aber glücklich die letzten Runden drehen und im Ziel die Hände jubelnd in die Höhe reißen. Khatib fuhr noch auf den  neunten Platz nachdem er viel Arbeit geleistet hatte und in der letzten Runde von vorne gefahren ist.

"Das war heute ein hartes Stück Arbeit. Ich hatte unglaubliches Glück, nicht mit den anderen gestürzt zu sein. Wenn du mit erschöpften Beinen noch fast 20 km alleine bewältigen musst, ohne eingeholt zu werden, musst du ziemlich  leiden. Ohne den großen Vorsprung, die Arbeit von Aadyl im Feld und die tollen Zuschauer, hätte ich es wahrscheinlich nicht geschafft", war von Arndt am Ende des Rennens zu hören.

 

Lukas Kaiser erhält handsigniertes Trikot von Tour-Sieger Vincenco Nibali

Beim Schülertraining am vergangenen Donnerstag erhielt Lukas Kaiser/Melsungen ein von Vincenco Nibali/ Italien handsigniertes Trikot, vom Team Bahrain-Merida durch seinen Trainer Roland Wex überreicht. Für Lukas ist es eine Anerkennung dafür, dass er in diesem Jahr der trainingsfleißigste unter den Radsportschülern war. Nibali ist Tour de Franc Sieger, zweimaliger Ex - Giro de Italia Sieger in diesem Jahr dritter, Vuelta Spanien Sieger. Roland Wex erhielt das Trikot von seinem Freund Martin Derganc/Slowenien, der früher Profifahrer im Team von Mario Cipollini/Ital. war und drei Mal am Giro de Italia im Team von Cipollini teilnahm, zu seinem 75sten Geburtstag als Geschenk.

Da das Trikot eine Schülergröße hat, gab Wex dies an den 9jährigen Lukas Kaiser weiter, den er als "unser größtes Talent" bezeichnet. Auch die Getränkeflasche ist handsigniert, also beides seltene Unikate. Martin Derganc war mit 17 Jahren slowenischer Jugendmeister und Siebter der Jugendweltrangliste. Daraufhin hat ihn Cipollini in sein Team geholt. Dergac hat immer noch beste Verbindungen nach Italien und die dortigen Teams.

 

eingestellt am 10.6.2017

 

Kevin Vogel mit Top-Leistung Dritter in Merdingen

Beim „58. Leo Wirth Gedächtnissrennen um den LBS-Cup“ am vergangenen Montag in Merdingen über 116 km, einem

KT/ABC-Klasse-Rennen, konnte Hessenmeister Kevin Vogel vom Regio Team der MT Melsungen einen ausgezeichneten dritten Platz belegen. Ein Elitefeld, unter das sich Vogel da beim prestigeträchtigsten Rennen in Südbaden gemischt hatte, mit den Profiteams Felbermayr Simplon Wels aus Österreich und Team Hörmann aus der Schweiz, den starken deutschen Teams Racing Students und Heizomat sowie hervorragenden

Einzelfahrern, etwa den MTB-Nationalfahrern Karl Platt und Tim Böhme.

Die Rundstrecke über 8,3 Kilometer führte durch die Weinberge rund um Merdingen, ein Terrain, das zwar sehr schwer zu befahren ist, aber dem starken Melsunger besonders liegt. Insgesamt 1800 Höhenmeter kamen auf der Strecke zusammen. Selektiv war vor allem der ein Kilometer lange Anstieg am Ortausgang auf den Merdinger Sattel, der dicht gesäumt von radsportbegeisterten Zuschauern war.

„Es ging die Weinberge ständig steil bergauf und genau so steil und kurvig wieder Berg ab. Es war von der Streckenführung ein echt cooles Rennen“, so der aus Ahnatal stammende MT-Radsportler. Vogel ließ sich von der starken Konkurrenz nicht beeindrucken und hatte den Mut und auch die Kraft, sich mit Marcel Fischer (Racing Studens) und Jan Hugger (G24 Bundesligateam) vier Runden vor Schluss abzusetzen: „Wir waren uns sofort einig und sind die letzten vier Runden einen richtigen ‚Streifen‘ gefahren.“ Am

Ende hatten sie fast eine Minute Vorsprung auf das Feld herausgeholt. Fischer - immerhin deutsche Vizemeister im Bergzeitfahren - konnte sich gegen Ende in den Weinbergen von den beiden anderen lösen. Vogel versuchte das Loch auf der Abfahrt noch zu zufahren, es reichte aber nicht, so dass er dann Dritter wurde. Der Podiumsplatz in Merdingen war wieder toller Erfolg für den MT-Radsportler, der in dieser Saison nahtlos an seine beste Saison 2016 anknüpfen kann und weiterhin zu den stärksten Radsportamateuren in Deutschland gehört.

Foto: Sportfotos Helène Rettig, Überlingen - eingestellt am 7.6.2017

Enrico Oglialoro siegt im vierten Lauf des Rohloff-Cups

Ein Ausreißversuch von Enrico Oglialoro, Roman Kuntschik und Stefan Arndt wurde beim vierten Rennen des Rohloff-Cups in Baunatal belohnt: Am Ende machten die drei Radsportler des Regio Teams der MT Melsungen den Sieg unter sich aus. Das Melsunger „Eigengewächs“ Oglialoro hatte in der Endabrechnung den Reifen in der Eliteklase vorn. Es war ein Abend beim Rohloff-Cup, dessen Ausgang bis zum vierten Wertungssprint noch völlig offen war. Dass es dennoch mit einem klaren Ergebnis endete, dafür sorgte die große Mannschaftsstärke der Melsunger Fahrer, die das Rennen dominierten. Nachdem die beiden starken, mit einer halben Runde Vorsprung gestarteten, U19 Fahrer Vitus Obermann (Tuspo Weende) und Ben Völker (Zweirad Kassel), ohne alle Kräfte zu mobilisieren, zum ersten von insgesamt acht Wertungssprints kamen, erfolgte dann der Zusammenschluss des Feldes. Nun war die Zeit für Viktor Slavik (RV 1899 Kassel) gekommen, den jüngeren Fahrern noch einmal seine gesamte Sprintstärke zu zeigen. Die Wertungen 3 und 4 gingen klar an ihn. Ab der Rennmitte kamen erste Ausreißversuche von denen schließlich einer erfolgreich war. An der Spitze konnte sich nun das MT-Trio Oglialoro, Kuntschik und Arndt absetzen. Nach wenigen Runden war klar, dass der Rest des Feldes diese nicht mehr einholen würde. Zwischen dem Hauptfeld und der Führungsgruppe zeigten sich noch zwei weitere kleine Gruppen jeweils auch mit Fahrern der MT gespickt. Da diese keine Nachführarbeit leisteten, war jeder Versuch weiter nach vorne zu kommen aussichtslos. So bestimmten die drei Ausreißer die zweite Rennhälfte und schafften kurz vor Schluss noch die Überrundung des Feldes. Dabei war Oglialoroeindeutig der Stärkste an diesem Abend und konnte so einen verdienten Sieglanden. In der Gesamtwertung führt nach vier Rennen weiterhin Hans Hutschenreutervor den nun punktgleichen Max Feger und Enrico Oglialoro (alle MT).Ergebnisse Elite ABC im 4. Lauf desRohloff-Cups: 1. Enrico Oglialoro, MT; 2. Roman Kuntschik, MT; 3. StefanArndt, MT; 4.Viktor Slavik, RV 1899 Kassel; 5. Max Feger, MT; 6. ChristianHerr, MT; 7. Aadyl Khatib, MT; 8. Falk Hepprich, MT; 9. Hans Hutschenreuther, MT; 10. Mirco Holzhauer, MT.

Eingestellt am 6.6.2017

Fünf Melsunger Radsportler beim Bimbach-Extrem - 260 km und 4700 hm

 

Radmarathon, das ist eine Strecke von 200 Kilometer und meist gut 2000 Höhenmetern. Damit wollten sich die fünf Melsunger Timo Zarth, Jens Schneider, Christian Sippel, Stephan Warlich und Dieter Vaupel beim diesjährigen Bimbach-Radmarathon am Pfingstwochenende nicht zufrieden geben. Es sollte extrem werden und das wurde es dann auch. Die fünf MT-Radsportler wagten sich an die längst und schwierigste Strecke, die angeboten wurde, den Extrem-Marathon: 260 Kilometer und 4700 Höhenmeter waren dabei zu bewältigen. Der „Bimbach“, der über nahezu alle Kuppen der Rhön führt, gilt als der schwerste Radmarathon Deutschlands. Neben dem Ötztaler Radmarathon und dem Drei-Länder-Giro in Südtirol, ist er für die Melsunger Jedermann-Radsportler der Höhepunkt der Saison.

 

Und nicht nur die Streckenlänge und die Höhenmeter waren extrem, auch das Wetter hatte es in sich. Am Start kamen die Melsunger noch ins Grübeln, ob sie die Herausforderung gemeinsam mit den mehr als 4000 Radsportenthusiasten, die sich in dem keinen Ort bei Fulda eingefunden hatten, überhaupt annehmen sollten. Es regnete wie aus Kübel, nach wenigen Kilometern waren alle durchnässt. Drei Stunden dauerte es, bis der Regen nachließ und die Sonne durchkam. Die 950 Meter hohe Wasserkuppe, die nach dem Ebersberg gleich zur Eröffnung als nächster Anstieg zu bewältigen war, erlebte man noch in Nebel und Nieselregen. Sechsmal ging es auf Höhen oberhalb von 800 Metern. Dazwischen lagen rasante Abfahrten durch die herrliche Frühlingslandschaft, die sich dann am Nachmittag im strahlenden Sonnenschein präsentierte. Kaum hatte man einen Anstieg geschafft ging es wieder bergab, um anschließend gleich den nächsten Anstieg anzugehen. „Die Strecke ist hart und die ersten Stunden im Regen waren sehr anstrengend, aber Spaß gemacht hat es trotzdem“, so Stephan Warlich

 

Alle Melsunger stellten sich in guter Form vor und gehörten am Ende zu den glücklichen Finishern. Mit ihren Leistungen konnten sie zufrieden sein: Zwischen neun und zwölf Stunden dauerte es, bis alle das Ziel erreicht hatten. Timo Zarth, auch diesmal wieder in blendender Verfassung als schnellster Melsunger und Jens Schneider, setzten der Anstrengung noch „einen oben drauf“: Sie hatten bereits am Tag zuvor die 156-Kilometer-Runde absolviert und konnten die begehrte Bimbach-400-Medaille entgegennehmen.

 

Hitzeschlacht beim Radrennen „Rund um die Europawoche“

Stefan Arndt schrammt als Zweiter knapp am Sieg vorbei

Dass Stefan Arndt vom Regio Team der MT Melsungen in Top-Form ist, konnte er auch am vergangenen Sonntag beim BC-Klasse-Rennen „Rund um die Europawoche“ in Hungen unter Beweis stellen. Dort ging es im wahrsten Sinne des Wortes „heiß her“: Bei über 30°C waren 63 Kilometer in 45 Runden auf einem schnellen 1,4 Kilometer-Rundkurs zu absolvieren. Die Melsunger Radsportler Aadyl Khatib, Christian Herr, Mattias Hofacker und Stefan Arndt ließen sich von der drückenden Hitze nicht beirren, zeigten eine super Teamleistung und wurden am Ende mit Platz zwei durch Arndt und Rang neun durch Khatib belohnt. Damit konnten die beiden B-Klasse-Fahrer weitere Punkte für den Aufstieg in die A-Klasse sammeln.

 

Bereits nach dem Startschuss entwickelte sich ein sehr schnelles Rennen. Mit teilweise über 50 km/h jagten die Akteure über den Asphalt. Die Melsunger Fahrer orientierten sich in den vorderen Bereich des Feldes, um im entscheidenden Moment den Anschluss nicht zu verpassen. Vor dem ersten Wertungssprint in Runde fünf setzte sich Hofacker an die Spitze und hielt das Tempo hoch, um frühzeitigen Attacken vorzubeugen. Im so optimal vorbereiteten Sprint sicherte sich Khatib als Dritter Wertungspunkte. Bei der entscheidenden Attacke des Rennens konnte sich Arndt mit zwei Mitstreitern, darunter der spätere Sieger Thorsten Blatz (RSC Betzdorf), absetzen. Es bildeten sich Verfolgergruppen aus dem Feld, welche aber durch die starke Leistung von Herr, Hofacker und Khatib immer wieder gestellt wurden. Alle fünf Runden sicherten sich die Drei an der Spitze so die Wertungspunkte. Zwei Runden vor Schluss versuchte es Khatib allein, sich vom Feld abzusetzen, wurde auf der Ziellinie aber noch abgefangen.

Den Schlussprint der Spitzengruppe konnte Arndt zwar für sich entscheiden, aber der Betzdorfer Blatz hatte im Verlaufe des Rennens schon genug Punkte für den Gesamtsieg gesammelt. Somit blieb für Arndt der zweite Platz, den der Kasseler neben einer gut dotierten Prämie als aktivster Fahrer mit nachhause nehmen konnte. „Ein toller Erfolg“, so Arndt, „der nur durch die geschlossene Teamleistung möglich war. Schade, dass es nicht ganz zum Sieg und damit zum direkten Aufstieg in die A-Klasse gereicht hat. Aber die Saison ist ja noch lang und die Form stimmt.“

Kevin Vogel mit zwei Spitzenplatzierungen

Elite-Hessenmeister Kevin Vogel konnte sich am langen Wochenende gleich zweimal gut in Szene setzen. Beim Kriterium in Holzhausen konnte er den sechsten Platz ersprinten und bei der Main-Spessart-Rundfahrt in Karbach wurde er Zehnter. Seinen Verbleib auch 2018 in der Elite-Klasse A hatte sich der Melsunger Sprinter bereits in den Vorwochen durch Spitzenplatzierungen beim Interstuhl-Cup und beim LBS-Cup gesichert.

Hutschenreuter und Berlitz bei Mehretappenfahrt in Polen am Start

In der vergangenen Woche hatten Hans Hutschenreuter und Eiko Berlitz (beide MT Melsungen) die Gelegenheit als Gastfahrer für das „Matrix Rockpalast Racing Team“ bei einer Rundfahrt mit Profibeteiligung, der „Baltyk-Karkonosze-Rundfahrt“, einem Mehretappenrennen der Kategorie UCI 2.2. zu starten. Für den 19jährigen Nachwuchsfahrer Berlitz war es die erste Teilnahme bei einer internationalen Rundfahrt. Beiden Melsungern ging es darum vor allem Erfahrungen zu sammeln und sich auf die kommenden nationalen Aufgaben vorzubereiten. Hutschenreuter landete nach fünf Etappen in der Gesamtwertung auf Rang 75, Berlitz musste sturzbedingt auf der letzten Etappe aufgeben.

 

Bereits beim Prolog wurde den beiden Melsungern klar, dass es schwer sein würde, in diesem Elitefeld mitzuhalten. Das Risiko, in den engen Kurven zu stürzen, wollten sie nicht eingehen und ihre Chancenlosigkeit gegen die Profiteams zeigte sich hier von Beginn an. Auf den nächsten vier Etappen von jeweils etwa 150 km galt es, da das Team keinen Sprinter dabei hatte, keine Zeit zu verlieren. Bis zur vierten Etappe gelang das auch trotz Windkanten und harten Kopfsteinpflasterpassagen recht gut. Hutschenreuter fuhr stark und zeigte, dass er auch in der Schlussphase noch Lücken schließen konnte.

Auf der vierten Etappe war auf den Schlussrunden ein steiler Anstieg zu bewältigen. „Ich merkte erstmals, wie ich gegenüber Profis am Berg Zeit und Platzierungen gut machen konnte, was auf dieser Etappe immerhin Rang 62 bedeutete“, freute sich Berlitz, amtierender Hessischer Meister der Junioren im Bergzeitfahren. Am darauffolgenden Tag ging es schließlich ins Riesengebirge. Beim Bergzeitfahren am Morgen konnte Berlitz abermals eine ganze Reihe Profis hinter sich lassen. Und auch am ersten Berg der Königsetappe schaffte er es im ca. 50 Mann starken Feld zu bleiben. „Doch leider wurde ich dann auf einem flachen Abschnitt bei 50km/h regelrecht abgeräumt, wobei ich mir eine Verbrennung an der Hand zuzog, weshalb ich das Rennen leider nicht beenden konnte.“ Hutschenreuter fuhr die Etappe im Grupetto zu Ende.

Trotz der Enttäuschung für Berlitz nicht finishen zu können, waren beide aber froh, dass sie viele Erfahrungen sammeln konnten. „Das Verpflegen aus dem Teamfahrzeug, das taktische Fahren mit dem Ziehenlassen einer Spitzengruppe, und der Kontakt zu Radfahrern aus der ganzen Welt, waren neu und total spannend für uns“, so lautet das Fazit der beiden Melsunger.

eingestellt am 29.5.2017

Fotos: Rüdiger Schmidt

Thorsten Damm siegt beim Bikefestival in Willingen

Beim Ziener Bikefestival in Willingen, dem spektakulärsten Mountainbike-Event in Deutschland, konnte der Melsunger Mountainbiker Thorsten Damm, der für das Team Scott/ Fahrradladen Gudensberg fährt, einen weiteren großen Erfolg erringen. Er gewann über die Mittelstreckendistanz (72 km) nicht nur die Masterswertung überlegen mit fast einer halben Stunde (!) Vorsprung vor dem Zweitplatzierten Ralf Kropp (RSV Hameln), sondern konnte auch in der Gesamtwertung mit der nationalen Elite mithalten. Unter den rund 350 Startern ging der 51jährige als Gesamt-Elfter durchs Ziel – vor ihm platziert waren ausschließlich Mountainbiker, die zum Teil nicht einmal halb so alt wie er waren.

 

Damm war darüber selbst überrascht: „Dass ich die Mastersklasse gewinnen könnte, hatte ich mir auf dieser Strecke, die mir besonders liegt, schon ausgerechnet. Aber dass ich auch in der Gesamtwertung so weit vorn landen würde, hat mich doch selbst überrascht.“ Damm, der nach 4:23 Std. unter großem Jubel der vielen tausend Zuschauer ins Ziel kam, konnte seine ganze Erfahrung auf der technisch schwierigen Strecke in die Waagschale werfen. Der amtierende Doppelhessenmeister 2016 freut sich nun auf die weiteren Rennen der Saison, für die er sich einiges vorgenommen hat: Bei der Bike-Transalp über fünf Etappen will er nun den im vergangenen Jahr knapp verpassten Gesamtsieg nachholen und auch für die Landesmeisterschaften ist zumindest ein Titel wieder im Visier.

                                                                                                                                                                             eingestellt am 29.5.2017 Foto: Sportfotograf

MT Melsungen stärkstes Team beim Radmarathon in Schrecksbach

Beim Radmarathon am Wochenende in Schrecksbach stellte die Radsportabteilung der MT Melsungen das stärkste Team und wurde dafür vom Veranstalter ausgezeichnet. Die acht Radsportler Detlef Riehl, Timo Zarth, Christian Sippel, Stephan Warlich, Jens Schneider, Ulrich Bachmann, Steffen Stibale und Dieter Vaupel konnte erfolgreich die 200 Kilometer-Strecke bewältigen und waren nach etwas über sieben Stunden Fahrtzeit im Ziel. Roland Wex, Anna Lutze, Till Bachmann, Gerd Schaub, Steffen Laabs und Laurens Höhle nahmen die 116 Kilometer in Angriff und brauchten dafür nicht viel mehr al vier Stunden.

 

Der Veranstalter VFB Schrecksbach  hatte dabei für optimale Rahmenbedingungen mit perfekter Organisation und eine landschaftlich äußerst abwechslungseiche Strecke gesorgt. Hinzu kam ein traumhafter Frühlingstag mit viel Sonnenschein, auch wenn die Temperaturen beim Start um 6:30 Uhr mit drei Grad noch knackig kalt waren. Die Strecke führte durch die Täler und die Höhen von Vogelsberg und Knüll und auf der langen Strecke hatte man mit dem Hoherodskopf (764) und dem Knüllköpfchen (634m) die höchsten Punkte zu bewältigen. Die Anstrengungen auf den knackigen Anstiegen wurden danach mit rasanten Abfahren durch die blühende Frühlingslandschaft, vorbei an gelben Rapsfeldern belohnt. Die "Lokomotiven" auf dieser Frühlingsrunde waren Timo Zarth und Christan Sippel, die immer wieder vorn im Wind fuhren und so dazu beitrugen, dass die Melsunger zu den ersten gehörten, die durch den Zielbogen am Sportlatz in Schrecksbach einfuhren.

 

Am  Ende waren die Melsunger Radsportler nicht nur zufrieden mit ihren Leistungen, sondern auch mit dem Erlebnis, als Team etwas gemeinsam geschafft zu haben. "Es war ein tolles Gefühl in der Gruppe diese Strecke zu bewältigen, wir hatten viel Spaß auf unserer Runde", so Jens Schneider, der erstmalig zusammen mit der MT-Gruppe an einem solchen Event teilnahm. "Beim nächsten Mal sind wir wieder dabei, vielleicht können wir noch weitere Radsportler motivieren mit uns zu kommen", versprach Abteilungsleiter Detlef Riehl nach der Runde.  

eingestellt am 22.5.2017

Holzhauer bietet Slavik Paroli - Laurens Höhle erstmals am Start

Bei sommerlich-warmen Bedingungen waren die Sieger dieses Rennabends beim Rohloffcup in Baunatal unter den Damen, den Masters-Klassen sowie der Jugend und Junioren schnell ausgemacht: Naima-Madlen Diesner vom Tuspo Weende bei Damen, Mirco Holzhauer von der MT Melsungen bei den Senioren 2 sowie Viktor Slavik bei den Senioren 3.

 

Bei jeder Sprintwertung hieß es über alle Klassen hinaus: Slavik oder Holzhauer? Diese beiden werden sich wohl noch die gesamte Rennserie über bei den Wertungen auf dem Rad duellieren. Holzhauer hat es geschafft beim Sprint innerhalb eines Jahres mit dem Routiner Slavik auf Augenhöhe zu kommen.

 

Im Nachwuchsbereich konnte neben den jungen Fahrern der ZG auch der Nachwuchs der MT Melsungen mit Laurens Höhle außerhalb der Wertung erste Renneindrücke sammeln. Höhle hat mittlerweile ebenso wie Till Steuber eine Rennlizenz beantragt. Beiden werden voraussichtlich bei den „Drei Tagen ohne Panne“ der ZG Kassel in den offiziellen Rennbetrieb einsteigen.

Foto. Rüdiger Schmidt.

Hessenmeister Axel Hauschke im Sprint knapp geschlagen - Christian Herr punktet erstmals

 

Am vergangenen Sonntag starteten die Melsunger Radsportler des Regio Teams in den Masters- und C-Klasse-Rennen bei der „39. Nacht von Fuldabrück“. Dabei konnten sie mit dem zweiten Platz von  Masters-Hessenmeister Axel Hauschke, Rang neun im gleichen Rennen von Mirco Holzhauer und dem achten Platz von Christian Herr in der C-Klasse Teilerfolge verbuchen. Beim KT-AB-Klasse-Rennen „Rund in Fischeln“ reichte es am Ende trotz eines starken Rennens für Falk Hepprich, Stefan Arndt und Aadyl Khatib nicht, um sich unter den ersten Zehn zu platzieren.

 

Im Rennen der Mastersklasse 2 spielte Mitfavorit Hauschke bei der „Nacht von Fuldabrück“ von Beginn an eine starke Rolle. Nachdem er sich mit einer fünf-köpfigen Spitzengruppe auf dem schweren Rundkurs in Dennhausen/ Dittershausen abgesetzt hatte, konnte diese den Vorsprung Runde um Runde vergrößern. In der letzten Runde kam es dann noch auf der Zielgeraden zur Überrundung der Verfolger, was den Sprint erschwerte und etwas unübersichtlich gestaltete. Hauschke musste sich nach starkem Rennen am Ende nur Mario Carl vom VCE Duderstadt knapp geschlagen geben, der starke Holzhauer konnte in der Verfolgergruppe auf den neunten Platz sprinten. In der Klasse Masters 3 sprintete Victor Slavik (RV 1899 Kassel) auf den dritten Rang, während Claus Siemon (MT) als 16. platziert wurde.

 

Im Hauptrennen der Eliteklasse C fuhr der Melsunger Neuzugang Christian Herr ein kluges Rennen, hielt sich immer im Hauptfeld auf, das sich nach und nach auf am Ende 16 Fahrer verringerte und konnte am Ende erstmalig unter die Top-Ten sprinten, was ihm erste Punkte für einen Aufstieg in die B-Klasse einbrachte. Mehr ausgerechnet hatte sich hier sicher der letztjährige U19-Hessenmeister Eiko Berlitz, der während des gesamten Rennens vorn zu finden war und immer wieder versuchte, mit einer Gruppe vom Feld wegzukommen. Das gelang ihm aber letztlich nicht, so dass ihm am Ende beim Sprint die Kräfte fehlten und er als 13. über die Ziellinie rollte.

 

 

Rund in Fischeln – gutes Rennen, aber Melsunger gehen am Ende leer aus

 

Trotz starken Rennens gingen die vier nach Krefeld-Fischlen zum KT/AB-Klasse-Rennen angereisten Regio Team Radsportler Falk Hepprich, Aadyl Khatib, Stefan Arndt und Roman Kuntschik am Ende leer aus. Im letzten Drittel des Rennens setzte starker Regen ein und bremste das Feld. ‎“Ab dann habe ich mich erst richtig wohl gefühlt, Regenrennen mag ich", so Hepprich. So konnte er ab diesem Zeitpunkt immer in den ersten zehn Positionen das Rennen bestreiten. Leider war es für ihn vier Runden zu lang. Aber seine Form ist ansteigend. Dafür übernahm Arndt die Position, um im Schlussspurt noch eine Chance auf eine Top-Ten-Platzierung zu haben. Zwei Runden vor Schluss ereilte ihn leider ein technischer Defekt, so dass es nur für Rang 16 reichte. "Die Beine hätte ich gehabt, nur nicht das nötige Glück", so Arndt nach dem Rennen.

 

eingestellt am 16.5.2017

Fotos: Margraf

Stefan Arndt siegt beim drittel Lauf des Rohloff-Cups

Packenden Radsport mit 29 Fahrern und anspruchsvollen Wertungssprints konnte man bei feinstem Rennwetter auf dem Rundkurs in Baunatal-Hertingshausen erleben. Stefan Arndt von der MT Melsungen behielt mit 25 Sprintpunkten die Nase vorn vor Nicolas Nikuladse von der Tuspo Weende. Nachdem die beiden U19-Fahrer Vitus Obermann von der Tuspo Weende und Ben Völker von der ZG Kassel ihre Zeitvorgabe nach dem Start schnell einbüsten, jagte das geschlossene Feld zur ersten Wertung, die – wie schon zwei Wochen zuvor – Markus Regenbogen von der BSV AdW Berlin für sich entschied.

 

Nur wollte das Team der MT Melsungen an diesem Abend keinen erneuten Alleingang des sprintstarken Berliners zulassen und zog direkt nach der ersten Wertung das Tempo mächtig an. Sofort löste sich eine siebenköpfige Spitzengruppe vom Feld mit Stefan Arndt, Max Feger, Enrico Oglialoro und Mirco Holzhauer von der MT Melsungen sowie Nicolas Nikuladse von der Tuspo Weende und dem U-19-Fahrer der ZG, Ben Völker. Schließlich konnte auch Jonas Wehrmann vom RSC Nienburg nach Defekt und dank Rundenvergütung dort mithalten. Alle weiteren Wertungssprints bis zum Rennende wurden in dieser Gruppe ausgefahren, die nach zwei Dritteln der Distanz sogar nicht allzuweit davon entfernt war das Hauptfeld einzuholen. Dabei war die Geschwindigkeit so hoch, dass alle Versuche von Eiko Berlitz oder Vitus Obermann aus dem Feld heraus sehr schnell scheiterten. Beim Kampf um die Punkte zeigten dann Arndt und Nikuladse ihre Klasse und punkteten Wertung um Wertung. Mit einem erneut sehr engagierten Auftritt belohnte sich in der U19 Ben Völker mit dem Sieg. Er hatte zu Rennanfang den richtigen Riecher, um sich in der Spitzengruppe zu platzieren, der weitaus stärker einzuschätzende Vitus Obermann wurde dagegen im Feld »gefangen« und konnte lediglich darin mitfahren.

Text: Roman Völker, Foto: Rüdiger Schmidt

Ergebnisse: Elite: 1. Stefan Arndt, MT Melsungen; 2. Nicolas Nikuladse, Tuspo Weende; 3. Enrico Oglialoro, MT Melsungen; 4. Max Feger, MT Melsungen; 5. Markus Regenbogen BSV AdW Berlin; 6. Hans Hutschenreuther, MT Melsungen; 7. Falk Hepprich, MT Melsungen; 8. Mirco Holzhauer, MT Melsungen U19: 1. Ben Völker, ZG Kassel, 2. Vitus Obermann, Tuspo Weende

Zwischenstand Rohloffcup: Drei Melsunger vorn

Startnummer

Vorname

Name

Verein

Klasse

Punkte Gesamtwertung

10

Hans

Hutschenreuther

MT Melsungen

a

57

6

Max

Feger

MT Melsungen

c

44

12

Stefan

Arndt

MT Melsungen

b

39

3

Markus

Regenbogen

BSV AdW Berlin

a

38

14

Enrico

Oglialoro

MT Melsungen

a

36

4

Eiko

Berlitz

MT Melsungen

c

35

13

Roman

Kuntschik

MT Melsungen

a

31

27

Mirco

Holzhauer

MT Melsungen

c

24

38

Nicolas

Nikuradse

Tuspo Weende

c

20

18

Falk

Hepprich

MT Melsungen

a

19

29

Dominik

Hofeditz

RSC Fuldabrück

c

16

40

Jonathan

Plag

RFW Löwen Weimar

a

15

28

Viktor

Slavik

RV 1899

c

12

33

Jonas

Wehrmann

RSC Nienburg

a

11

9

Tobias

Schäffer

MT Melsungen

c

10

7

Dennis

Zülch

MT Melsungen

c

9

32

Aadyl

Khatib

MT Melsungen

b

8

 

Axel Hauschke und Kevin Vogel holen Hessenmeistertitel im Straßenrennen

 

„Regio Team der MT Melsungen auch 2017 in Hessen vorn“, so kann man  für den Straßenradsport feststellen. Denn auch 2017 kommt der stärkste Radsportler des Landes von der MT: Im Eliterennen der KT/ABC-Klasse-Rennen bei den gemeinsam mit  Rheinland-Pfalz und Saarland  in Bliesransbach ausgetragenen Meisterschaften lag, diesmal Kevin Vogel im Ziel vorn. Im Sprint aus einer Gruppe heraus konnte er alle anderen auf Distanz halten. Darüber hinaus brachte Axel Hauschke das Kunststück fertig, seinen in Wolfhagen gewonnenen Titel bei den Senioren 2 erneut zu verteidigen.  Zum vierten Mal nach 2001 (Elite), 2010 (Senioren 1) und 2016 (Senioren 2) stand er in Hessen ganz oben. Der Titelverteidiger der Senioren 3, Viktor Slavik (RV 1899 Kassel), musste sich diesmal knapp geschlagen geben und sich mit der Vizemeisterschaft begnügen.

 

Die Elite und die U23 hatten auf dem 21-km-Rundkurs, der fünfmal zu durchfahren war 1800 Höhenmeter und jeweils zwei selektive 10%ige Anstiege zu bewältigen . Dass das Feld verkleinert sich von Runde zu Runde immer mehr, was auch an den harten Wetterbedingungen lag, denn pünktlich zum Start  hatte ein Dauerregen begonnen. „Ich hab versucht vorn zufahren, um nicht in Stürze verwickelt zu werden. Meine Orientierung war Georg Loef vom Profiteam Heizomat. Ich wusste, wenn ich den hinter mir lasse, werde ich Hessenmeister.“ Vogels Plan ging auf: Er konnte sich 800m vor dem Ziel aus dem Feld von den anderen Hessen lösen und  den Vorsprung über die Ziellinie retten.

 

Vogel, der als U23-Fahrer bereits hessischer Vizemeister war, war am Ende glücklich: „Starke Konkurrenz und hartes Rennen, da zählt diese Meisterschaft besonders.“ Ein gutes Ergebnis fuhr auch Teamkollege Hans Hutschenreuter mit  Rang sieben ein. In der U23 landete der letztjährig Junioren Hessenmeister Eiko Berlitz auf Rang sieben, Dennis Zülch wurde Achter.

 

Blendend in Form war Hauschke über die 84 km Strecke der Senioren. Er hatte sich mit einer kleinen Spitzengruppe abgesetzt, deren Vorsprung auf über fünf Minuten stieg. Da sich mehrere Hessen in der Gruppe befanden, musste er sich etwas überlegen. Er warf seine ganze Routine in die Waagschale, attackierte auf der letzten Abfahrt bei regennasser Straße und fuhr 200 m Vorsprung heraus, die er bis ins Ziel halten konnte.  Im gleichen Rennen wurde Mirco Holzhauer (MT) Elfter, Klaus Siemon (MT) landete bei den Senioren 3 auf Rang sieben und Hans Jürgen Ludwig (RSC Fuldabrück/ Senioren 4) auf Rang vier.

 

Rundstreckenrennen in Warendorf: Stefan Arndt und Aadyl Khatib stark

Beim BC-Klasse-Radrennen in Warendorf über 45 Runden und insgesamt 63km konnte der Melsunger Regio-Team-Fahrer Stefan Arndt auf dem Weg zum Wiederaufstieg in die A-Klasse mit Rang sieben zum ersten Mal in dieser

Saison punkten.

Hochmotiviert stand er zusammen Aadyl Khatib und MT-Neuzugang Tobias Schäfer am Start. Von Beginn an wurde viel attackiert, der starke Gegen- und Seitenwind machte es den Fahrern jedoch schwer, sich dabei entscheidend vom Feld zu lösen. Durch ihre aufmerksame Fahrweise schafften es Aadyl, Stefan und Tobias immer wieder in den Fluchtgruppen dabei zu sein. Gegen Mitte des Rennens entwischte jedoch eine vierköpfige Gruppe dem Feld. Khatib und Arndt mussten ihre ganze Kraft ausspielen, um das Loch zu der Gruppe wieder zu schließen, was viel Kraft kostete.

Der eher hektische Verlauf des Rennens beruhigte sich gegen Ende zunehmend. Auf den letzten Runden brachte Khatib seinen Teamkollegen Arndt in eine gute Position

für den Sprint, was ihm zu seinem ersten Ergebnis in den Punkterängen 2017

verhalf, Khatib selbst konnte noch auf Rang 11 landen.

 

eingestellt am 8.5.2017/ Foto: Margraf

Mountainbiker Thorsten Damm auf Rang Zwei am Gardasee

Beim Riva Bikefestival in Italien musste sich  Thorsten Damm (MT Melsungen/ Scott Fahrradladen Gudensberg) aus Besse nach seiner Siegesserie aus den Vorjahren diesmal nur dem Italiener Lucca Accordi in der Mastersklasse geschlagen geben. In dem Feld mit starker internationaler Konkurrenz landet Damm dreieinhalb Minuten hinter dem Italiener auf dem zweiten Platz. Der Mountainbiker der MT Melsungen benötigte über die 75,7-Kilometer-Strecke 4:04,41 Std.

 

Damm warf bei dem extrem schweren Rennen mit 2822 Höhenmetern nicht nur seine hervorragende Kraft und Kondition, sondern auch seine ganze Geschicklichkeit und Erfahrung auf den Abfahrten in die Waagschale. So konnte der 51jährige am Ende viele hinter sich lassen, die nicht einmal halb so alt wie er sind. Von insgesamt über 400 Startern des Feldes kam er als 14. ins Ziel. „Ich bin noch ganz überwältigt von diesem Rennen, den vielen Zuschauern und der tollen Atmosphäre bei diesem europäischen Top-Event in Riva del Garda. Zum Sieg hats diesmal gegen den Starken Italiener nicht gereicht, aber ich hoffe, es klappt nächstes Jahr wieder“, erklärte er direkt nach dem Rennen.

Mit guten Perspektiven geht Damm nun in die nächsten Rennen. Auch in dieser Saison wird die über sechs Etappen gehende Tour Transalp der Saisonhöhepunkt für ihn sein, auf der er mit seinem slowenischen Partner Peter Vesel im vergangenen Jahr fünf Etappensiege einfuhr, sie aber in der Gesamtwertung knapp auf Rang zwei landeten. „Diesmal wollen wir natürlich auch am Ende als Gesamtsieger ganz oben stehen“, gibt er sich selbstbewusst.

Eingestellt am 7.5.2017

Foto: Sportfotograf

*****MT-Jedermanngruppe: Jetzt wieder sonntags um 9.00 Uhr Start an der Obermelsunger Brücke*******

HNA Sport vom 5.5.2017

Heimat Nachrichten Melsungen vom 3.5.2017

 

Lindener-Berg-Rennen in Hannover

Melsunger Philipp Sohn mischt vorne mit

 

Beim Kriterium in Hannover, dem Lindener-Berg-Rennen, konnte Philipp Sohn als bester Melsunger in die Punkte-Ränge fahren. Nach spannendem Rennverlauf konnte er am Ende, unterstützt durch sein Team auf Rang sieben landen.

Die Sprint-Wertungen auf einem 40 Mal zu fahrendem Berg bei diesem Rennen wurden direkt oben auf dem Anstieg abgenommen. Am Start war neben den drei norddeutschen Teams Stevens, Elektroland24 und Bike Market auch das Team Ur-Krostitzer Biehler. Dementsprechend stark war die Konkurrenz für die Melsunger Regio-Team-Fahrer. Doch Eiko Berlitz, Axel Hauschke, Philipp Sohn und Hans Hutschenreuter schlugen sich angesichts der starken Konkurrenz hervorragend. Ziel war es, einen der Fahrer zu platzieren, am besten in einer Ausreißergruppe, da leider keiner der leistungsstarken Melsunger Sprinter am Start war. „Wir fuhren aktiv und versuchten besonders in der zweiten Rennhälfte wechselseitig, uns vorne in einer Gruppe einzubringen“, so Hutschenreuter nach dem Rennen. Die Flucht glückte schließlich Philipp Sohn nach dem vorletzten Wertungssprint. Zusammen mit drei anderen gelang es ihm, die begehrten Punkte der letzten Wertung, die doppelt zählt, zu sichern, so dass er am Ende mit vier Wertungspunkten auf Rang sieben landete. Die drei anderen kamen im dem am Ende stark dezimierten Hauptfeld ein. Erfreulich war, dass sich Youngster Berlitz in einem Rennen mit einer solchen Konkurrenz gut behaupten konnte.

BC-Klasse-Rennen: Nur Christian Herr kam in Hamm durch

Beim BC-Klasse-Rennen im Hamm waren am vergangenen Sonntag mit Mirco Holzhauer, Aadyl Khatib, Tobias Schäfer, Tobias Wambach und Christian Herr fünf weitere Melsunger am Start. Es war ein hartes und selektives Rennen, bei dem nur 45 von 130 gestarteten Radsportlern ins Ziel kamen. Leider waren auch die Melsunger vom Pech verfolgt (Defekt) oder mussten der harten Fahrweise Tribut zollen, so dass lediglich Christian Herr das Rennen im Hauptfeld beenden konnte.

Holzhauer startete einen Tag später noch beim Seniorenrennen in Hannover, wo er sich unter den besten 20 platzieren konnte.

Eingestellt am 02.05.2017 Foto: Margraf

Dennis Zülch knapp an den Punkterängen vorbei

 

Am Montag den 1. Mai war Dennis Zülch vom Regio Team der MT Melsungen beim Großen Preis der Sparkasse Neuss in der C-Klasse am Start. Er zeigte dabei, dass er in seiner dritten Radsportsaison immer besser in Form kommt und schrammte mit Rang 14 nur knapp an den Punkterängen vorbei.

Schon beim Startschuss regnete es stark, was das Feld auseinander zog und von da an wurde in Einerreihe gefahren. Nach der Hälfte des Rennens gab es zwei Stürze, in die einige Fahrer verwickelt waren. Die entstandenen Lücken nach dem Stürzen konnte Zülch zufahren, mehrere Attacken ging er mit. Nachdem sich bereits zwei Ausreißer abgesetzt hatten, positionierte sich Zülch in den letzten fünf Runden unter den ersten zehn Fahrern des Hauptfeldes, um aus einer aussichtsreichen Position für den Sprint zu fahren. In der letzten Runde musste ich nach einer weiteren Tempoverschärfung jedoch einige Positionen einbüßen und konnte sich nicht mehr unter den ersten Zehn platzieren. „Schade, heute hätte es fast geklappt meine ersten Platzierungspunkte zur gewinnen. Vielleicht klappt es nun beim nächsten Rennen“, so war es von Zülch nach dem Sprint zu hören.

Foto: Margraf

Erfolgreiches Wochenende für Melsunger Radsportler

Kevin Vogel gleich dreimal auf dem Treppchen

Foto: Sportfotos Helène Rettig, Überlingen 

Auf ein äußerst erfolgreiches Wochenende kann Radsportler Kevin Vogel vom Regio Team der MT Melsungen zurückblicken. Er startete bei drei bundesoffenen KT/ABC-Klasse-Rennen in Süddeutschland und landete bei dabei zweimal auf Rang zwei und einmal auf Rang drei. Vogel zeigte dabei in der noch jungen Saison wieder einmal, dass er – wie in der Saison 2016 – auch in diesem Jahr weiterhin zu den stärksten Radamateuren Deutschlands gehört. „Dreimal auf dem Podium bei richtig stark besetzten Rennen, da kann ich sehr zufrieden sein. Trotzdem wäre es schön gewesen, bei einem der Rennen ganz oben zu stehen“, so Vogel nach dem dritten Rennen am 1. Mai in Volkershausen.

Am Samstag war er zum Auftakt des Rennwochenendes beim Rundstreckenrennen über 80 km in Wilflingen am Start. Nachdem der ehemalige Profi Fabio Nappa sich 4 Runden vor Schluss vom Feld absetzten, gelang es dem bärenstarken Melsunger den Schlussspurt des Feldes für sich zu entscheiden. Am Tag darauf konnte er beim Kriterium in Durchhausen das ebenfalls über 80 Kilometer ging, bereits nach fünf Kilometern zusammen mit Benjamin Stauder (Embrace The World Cycling) davon fahren. „Allerdings war er im Sprint nicht zu schlagen“, musste Vogel feststellen. Beim Kriterium am Maifeiertag in Volkershausem zeigte das Thermometer nur vier Grad und es gab Dauerregen. Obwohl diese äußeren Bedingungen nicht das waren, was er sich wünschte, konnte Vogel bereits die erste Sprintwertung gewinnen. Zusammen mit dem späteren Sieger konnte er dann vier vor Schluss wegfahren und beendete das Rennen auf Rang drei.

„In dieser Form muss man Kevin unbedingt zum engeren Favoritenkreis bei den Hessenmeisterschaften am kommenden Wochenende rechnen. Außerdem haben wir ja mit Titelverteidiger Philipp Sohn, Eiko Berlitz und Hans Hutschenreuter weitere heiße Eisen beim Eliterennen im Feuer“, macht der Sportliche Leiter der MT Dr. Dieter Vaupel die Ambitionen seines Teams deutlich.

Eingestellt am 02.05.2017

Kontakt: 

Dr. Detlef Riehl

Abteilungsleiter Radsport

detlef.riehl@t-online.de

 

Dr. Dieter Vaupel

Management MT Radsport                  

Tel: 017662741839

Mail: dieter.vaupel@t-online.de

 

 

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