Zwischenbilanz der Jedermänner: Vier Marathons und stärkstes Team beim Deutschlandcup

 

Eine erste Saison-Zwischenbilanz zogen nun die Jedermann-Radsportler der Melsunger Turngemeinde am vergangenen Wochenende, nachdem sie beim Deutschlandcup in Schrecksbach zum wiederholten Mal als stärkstes Team geehrt wurden. Und diese Bilanz fiel äußerst positiv aus: Insgesamt 22 Teilnahmen an insgesamt vier Radmarathons – alle mit über 200 km Streckenlänge – in der noch jungen Saison bei vier verschiedenen Events, das kann sich sehen lassen. Hinzu kommen zahlreiche Teilnahmen an Radtourenfahrten des Bundes Deutscher Radfahrer.

 

Saisonstart war beim Teutoburger-Wald Marathon in Bielefeld, es folgte der Drei-Seen-Marathon, der von Korbach aus zum Edersee, Diemelsee und Twistesee durch die hügelige Landschaft des Sauer- und Uplandes führte, eine echte Herausforderung an die Kondition der Radsportler. Dann schloss sich der bekannteste Radmarathon Deutschlands an, der Bimbach-Marathon über die Kuppen der Rhön. Gemeinsam mit 3000 anderen Radsportenthusiasten gingen sieben Melsunger hier über 250 Kilometer mit fast 5000 Höhenmetern an den Start. „Eine harte Strecke", so Ulrich Bachmann. „Vor allem im ersten Teil hatten wir einige Rampen und lange Anstiege mit bis zu 18 Prozent Steigung zu bewältigen." Aber alle MT-Starter kamen mit Bravour nach gut 10 Stunden ins Ziel.

 

Mit zusammen 14 Startern auf der 200-km-Marathon-Strecke sowie der 110-km-Runde war man in Schrecksbach am vergangenen Wochenende gemeinsam mit Radsportlern aus ganz Deutschland unterwegs. Die große Runde ging durch die Landschaften von Schwalm, Knüll und Vogelsberg. Der Eisenberg, das Knüllköpfchen und der Hoherodtskopf standen dabei auf dem Programm, bevor man den Ehrenpreis als Top-Team aus den Händen des Vereinsvorstands des VfB Schrecksbach in Empfang nehmen konnte. Eine Besonderheit aus Melsunger Sicht war bei diesem Event, dass nicht nur die jüngsten Finisher mit dem 14-jährigen Julian Hippmann und dem 15-jährigen Arne Wiedemann aus ihren Reihen kamen, sondern mit Roland Wex (77) auch der älteste.

 

In der zweiten Saisonhälfte stehen nun internationale Jedermann-Renne bevor, auf die sich die Melsunger gut vorbereitet fühlen: Der Drei-Länder-Giro, mit der Stilfser-Joch-Passstraße und der Ötztaler Radmarathon mit Jaufenpass und Timmelsjoch als Höhepunkte.

 

 

 

 

Zum Foto: Kurz vor sechs Uhr am vergangenen Sonntag: Die Melsunger Jedermann-Radsportler sin bereit zum Start (v.l.): Enrico Oglialoro, Mirco Holzhauer, Philipp Deits, Jochen Steube, Detlef Riehl, Ulrich Bachmann, Dieter Vaupel und Christian Sippel

 

Hauschke und Hippmann Gesamtsieger der Nordhessenrundfahrt - Sohn Elite-Dritter

Fünf Tagessiege, zwei Gesamtsiege, drei weitere Podiumsplätze in der Gesamtwertung und zahlreich Top-Platzierungen bei den drei Etappenrennen, das war die stolze Bilanz des Regio Teams der MT Melsungen bei der einzigen nordhessischen Mehretappenfahrt, den „Drei Tagen ohne Panne“ ausgerichtet von der Zweiradgemeinschaft Kassel. Und genau das hatten sich die Melsunger Radsportler nach einer eher enttäuschenden Bilanz des Vorjahres vorgenommen: es sollte  als eines der absoluten Highlights der Saison 2019 werden. Am Schlusstag konnte Teamleiter Dieter Vaupel vermelden: „Ziel erreicht!“, denn in der  Gesamtwertung der Eliteklasse stand Philipp Sohn trotz starker nationaler Konkurrenz, etwa vom Team Kernhaus oder vom Team Erdinger Alkoholfrei, als Dritter auf dem Podium. Bei den Senioren hatte es Hessenmeister Axel Hauschke nach zwei Tagessiegen nach ganz oben geschafft.

 

Und auch der Melsunger Nachwuchs stand seinen Vorbildern nichts nach. Allen voran der hessische Kaderathlet Julian Hippmann, der – wie Hauschke – zwei Tagessiege einfuhr und damit souveräner Gesamtsieger wurde. Hippman zeigte, dass er taktisch viel dazu gelernt hat und es ihm gelingt, seinen Sprint zum richtigen Zeitpunkt anzusetzen, um die Konkurrenz zu düpieren. Auf dem Podium landeten die Melsunger auch in den anderen Schülerklassen: Joshua Sandrock wurde Dritter bei den Schülern U13 und Alexander Hart, der erst vor wenigen Monaten zum Rennsport kam holte – ebenfalls als Dritter U17 – seinen ersten Pokal in seiner neuen Sportart.

 

Feger mit fulminanten Etappensieg bei den Amateuren

 

Ein ganz besonderes Highligt war am letzten Tag beim Straßenrennen in Hohenkirchen das Rennen der Amateure mit Startern aus der gesamten Republik. Hier war Max Feger, der bereits tags zuvor beim Rundstreckenrenn in Immenhausen und beim Bergrennen in Knickhagen Akzente setzen konnte, die ganz große Überraschung. Er kam als erster aus der Zielkurve und baute seinen Vorsprung in einem fulminanten Sprint auf mehrere Radlängen aus: Sieg im Straßenrennen für den erfolgreichen Mountainbiker – amtierender Hessenmeister Cross Country - der MT.

 

Ein anderer Melsunger Mountainbiker versuchte sich Hohenkirchen ebenfalls im fremden Metier und sorgte dort für Furore. Thorsten Damm startete bei den Senioren 3 und konnte sich in der vorletzten Runde alleine vom Feld absetzen. Bis tausend Meter vor dem Ziel hielt er sich vorn, wurde allerdings dann gestellt und hatte im Sprint nichts mehr zuzusetzen.

 

In der Eliteklasse hatte die MT alle Spitzenfahrer, einschließlich des in der deutschen Rangliste weit vorn platzierten Kevin Vogel, aufgeboten. Beim schweren Bergrennen waren mit Sohn, Vogel, Berlitz und Hutschenreuter gleich vier MTler unter den Top-Ten gelandet, am Samstag in Immenhausen hatte sich Sohn mit vier weiteren Fahrern abgesetzt, aber im Sprint dann das Nachsehen als Vierter, Kuntschik wurde Siebter. Für das Straßenrennen am Sonntag war damit die Taktik klar: Sohn musste auch hier möglichst weit nach vorn gebracht werden, um aufs Gesamtpodium zu fahren, was auch mit Bravour und Teamgeist gelang.

 

Das Gesamtbild der Melsunger rundete das neu gegründete Damenteam ab, die sich mit Petra Schildwächter, Sarah Trapp, Yvonne Keldenich, Merle Obermann, Christina Mittelbach und Antonia Lange achtbar in dem mit Bundesliga-Fahrerinnen gespickten Feld schlugen.

Starke Teamleistung in Borsum - Max Feger auch beim Straßenrennen spitze

 

Beim Kriterium „Großer Preis von Borsum“ in Niedersachsen über 78 Km war das Regio-Team der MT Melsungen mit einem starken Team sowohl in der Amateurklasse als auch bei den Eliteamateuren am Start. Durch mannschaftlich geschlossenes Auftreten war es möglich am Ende gleich eine ganze Reihe von Spitzenplatzierungen einzufahren. Dabei überraschte Max Feger – von Hause aus Mountainbiker – mit seinem Sprung als Dritter auf das Podium bei den Amateuren. Am Tag zuvor hatte er schon beim Hessencup Cross Country im Rahmen der internationalen MTB Bundesliga den zweiten Rang belegt. In der Eliteklasse mischten an diesem Tag Philipp Sohn als Fünfter und Roman Kuntschik als Siebter eifrig ganz vorne mit.

 

Beide Klassen ( Elite-Amateure und Amateure) wurden in Borsum gemeinsam gestartet. Nach einem schnellen Rennstart versuchte das MT-Team ihren Sprinter Kuntschik in den Wertungssprints – alle fünf Runden - gut zu platzieren was allerdings aufgrund der starken Konkurrenz nicht immer reibungslos funktionierte. Vereinzelt konnten sich verschiedene Fahrer vom Feld absetzen, aber niemand schafften den entscheidenden Vorstoß. Das höllische Tempo des Pelotons – am Ende ein Schnitt von 45 km/h – machte dies zunächst unmöglich.

 

Nach rund 20 Kilometern schaffte es Feger sich mit zwei anderen Fahrern vom Feld abzusetzen. So konnten sie drei Wertungen unter sich ausmachen, bevor sie vom Feld wieder gestellt wurden. Durch die gesammelten Punkte reichte es Feger am Ende für einen dritten Platz. Immer wieder versuchten sich in der Folgezeit einzelne Gruppen vom Feld zu lösen, auch Sohn und Hans Hutschenreuter platzierten sich zwischenzeitlich in solchen Gruppen, wodurch sie Wertungspunkte in den Sprints sammeln konnten.

 

Im Endergebnis sprangen so mehrere gute Platzierungen für die MT-Radsportler heraus. In der Eliteklasse waren neben Sohn (5.) und Kuntschik (7.) noch Hutschenreuter als 12. und Enrico Oglialoro als 18. platziert, und bei den Amateuren konnte Tobias Schäffer Platz 9 und Tobias Wambach Platz 13 erreichen.

 

Auch der Melsunger Top-Mann Kevin Vogel, der am kommenden Wochenende mit dem starken Melsunger Team gemeinsam bei der nordhessischen Mehretappenfahrt „Drei Tage ohne Panne“ starten wird, zeigte als Achter beim Großer Preis der Sparkasse Germersheim eine gute Leistung, ebenso wie Senior Claus Siemon, der in Erfurt auf dem gleichen Rang landete.

 

Vier Podiumsplätze für MT-Radsportler bei den Hessenmeisterschaften

Bei den Hessenmeisterschaften im Einzelzeitfahren in Stadtallendorf konnten die Melsunger Radsportler gleich viermal unter die besten Drei fahren.

 

Philipp Sohn wurde Vizemeister in der Eliteklasse, Eiko Berlitz gelang das Gleiche in der Klasse U23. Axel Hauschke, der seinen vierten Senioren-Titel vor einem Monat beim Straßenrennen in Bann geholt hatte, wurde bei nun im Zeitfahren Dritter. Eine große Überraschung gelang Christina Mittelbach bei den Damen, die als Neueinsteigerin gleich bei Ihrer ersten Teilnahme an einer Meisterschaft Dritte wurde,

 

Auch die weiteren Ergebnisse unseres Teams mit 18 Radsportlern angereisten Teams können sich sehen lassen: Lea Klawe kam als Vierte bei den Damen ins Ziel. Julian Hippmann wurde Sechster (U15), Joshua Sandrock, Jann Hippmann und Benjamin Schatz (alle U13) Neunter, 14. und 16. sowie Alexander Hart und Noah Schatz (beide U17) Achter und 12. Gratulation an alle!

ExtraTip vom 01.06.2019

Fünf MT-Radsportler beim Teutoburger-Wald-Marathon

Ihren ersten Radmarathon der Saison 2019 konnten Anfang Mai die fünf Melsunger Radsportler Stephan Warlich, Dieter Vaupel, Christian Sippel,  Jana Bühn und Alexander Baumann absolvieren. Radmarathon, das bedeutet, eine Strecke von mindestens 200 Kilometern an einem Tag zu bewältigen. Das gelang den fünf Melsungern mit Bravour zum Saisonauftakt in Bielefeld beim Teutoburger-Wald-Marathon.

 

Das starke Melsunger Team ging gemeinsam mit 700 anderen Radsportlern um 8.00 Uhr auf die hügelige Strecke von 203 km, bei der insgesamt 2500 Höhenmeter zu bewältigen waren.  Alle Melsunger waren gut vorbereitet und so schaffte man gemeinsam die Strecke in einer Zeit von weniger als siebeneinhalb Stunden. Die Wetterbedingungen waren nahezu ideal, wenngleich es am Morgen mit vier Grad noch etwas kühl war, aber nachdem die Sonne herauskam stiegen auch die Temperaturen. Stärkster Melsunger war an diesem Tag „Zugmaschine“ Stephan Warlich, der die meiste Zeit vorn im Wind fuhr und so die anderen Melsunger mitzog. „Die wellige Strecke lag mir einfach. Es hat mir riesigen  Spaß gemacht und ich freue mich schon auf die nächsten Herausforderungen“, so Warlich.

 

Und diese Herausforderungen kommen vor allem im Juni, etwa mit dem Drei-Seen-Marathon in Korbach, dem Drei-Länder-Marathon in Nauders/ Österreich und dem Highligt am Pfingssonntag. Dann geht es auf den Bimbach-Radmarathon durch die Rhön über 258 km mit fast 5000 Höhenmetern, der wohl bekannteste und härteste Marathon in Deutschland, bei dem rund 4000 Radsportenthusiasten, darunter zehn Melsunger, am Start sein werden.

 

Hessenmeisterschaften Straße: Hauschke siegt bei den Senioren - Berlitz U23-Vize

Bei den gestrigen Hessenmeisterschaften-Straße in Queidersbach/ Bann, die gemeinsam mit den Landesverbänden Saarland und Rheinland-Pfalz ausgetragen wurden, konnte die MT Melsungen wieder zwei große Erfolge einfahren. Auf dem welligen Rundkurs sicherte sich Axel Hauschke zum vierten Mal hintereinander bei den Senioren 2 den Titel des Hessenmeisters und Eiko Berlitz wurde, wie im vergangenen Jahr, hessischer Vizemeister in der Klasse U 23.

Der Rundkurs hatte ein Länge von gut 13 km mit zwei Anstiegen, wovon der erste ca. 1,5 km lange auf den letzten 200m zehn Prozent Steigung aufwies. Der zweite war mit zweieinhalb Kilometern länger, aber ließ sich "sich gut fahren", ein sogenannte "Rollerberg" (Hauschke). Insgesamt war es ein deutlich leichterer Kurs als im vergangenen Jahr.
Die Senioren 2, mussten vier Runden mit 53km absolvieren. Schon in der ersten Runde attackierte ein Wiesbadener Radsportler, der später Zweiter wurde, am zweiten Anstieg. Hauschke ging mit und beide fuhren zusammen eineinhalb Minuten auf das Feld heraus. "In der letzten Runde habe ich versucht in der Abfahrt wegzufahren", so Hauschke, "leider ohne Erfolg.  Dann habe ich es bei der 500-Meter-Marke nochmal probiert, das hat geklappt und ich konnte recht entspannt mit klarem Vorsprung ins Ziel fahren." 
Beim Rennen der Elite-Amateure hatten sich bereits 50 Kilometer vor dem Ende des Rennens vier Fahrer abgesetzt, darunter der Melsunger Eiko Berlitz. Nach acht Runden (106 km) landete er dann auf Gesamtrang drei, was die Vizemeisterschaft in der U23 bedeutete. "Wohlverdienter Sieger" des Gesamtrennens, so Berlitz, und damit Hessenmeister in der Klasse U23, wurde am Ende der Profi (KT/ Hermann-Radteam) Leon Echtermann.
Zufrieden mit seinem Abschneiden war auch der jüngste Melsunger Teilnehmer, der 14jährige Julian Hippmann. Er landete bei seiner ersten Teilnahme an einer Straßenmeisterschaft auf Platz neun in der Klasse U15.

Damenteam der MT Melsungen bei Tour d’Energie erfolgreich

Sophie Jahnecke und Yvonne Keldenich auf dem Treppchen

 

Das Damenteam der MT Melsungen konnte bei der Tour d'Energy in Göttingen am vergangenen Sonntag mit einer geschlossenen Teamleistung auftrumpfen. Mit sechs Radsportlerinnen waren sie auf der nicht ganz einfachen 45-km-Strecke unterwegs. Sie konnten dabei nicht nur Spitzenplatzierungen in der Einzelwertung belegen, sondern stellten gleich bei ihrem ersten geschlossenen Auftreten ganz klar das stärksten Damenteam.

In der Einzelwertung landete bei den Masters 1 gleich zwei MT-Damen auf dem Treppchen: Sophie Jahnecke  wurde in 1:19,03 Std. Zweite und Yvonne Keldenich knapp dahinter Dritte. Mit Rang Fünf komplettierte Christina Mittelbach das tolle Ergebnis. Top-Ergebnisse auch in der Frauenklasse: Rang vier und fünf für Sarah Trapp und Lea Klawe. Ein guter Einstand in das Renngeschehen gelang Antonia Lange, die bei den Juniorinnen Elfte wurde.

Teamsprecherin Petra Schildwächter konnte verletzungsbeding nicht starten, hatte aber als Coach großen Anteil am Erfolg des Melsunger Teams. „So kann es weiter gehen. Das Team hat tolle Perspektiven für die erste Saison“, war von ihr zu hören. Und die an diesem Tag stärkste MT-Radsportlerin Sophie Jahnecke ergänzte: „Es hat totalen Spaß gemacht, wir passen gut zusammen und der Teamgeist stimmt. Ich freue mich auf die nächsten Rennen.“cke (1:19,03) wurde Zweite und Yvonne Keldenich Dritte, mit Rang Fünf komplettierte Christina Mittelbach das tolle Ergebnis. Top-Ergebnisse auch in der Frauenklasse: Rang vier und fünf für Sara Trapp und Lea Klawe. Ein guter Einstand im gelang Antonia Lange, die bei den Juniorinnen Elfte wurde. Petra Schildwächter konnte verletzungsbedingt nicht starten, hatte aber als Coach großen Anteil am Erfolg des Melsunger Teams.

Thorsten Damm siegt überlegen biem Etappenrennen 4Islands

Gleich zu Beginn der Saison konnte Mountainbiker Thorsten Damm (MT Melsungen/ Fahrradladen Gudensberg) wieder einen ganz großen Erfolg bei einer hochkarätigen internationalen Veranstaltung erzielen: Gemeinsam mit einem slowenischen Partner Peter Vesel gewann der Besser die Vier-Etappen-Fahrt "4islands" in der Klasse Grand Masters überlegen vor einem holländischen Team. Damit wurden sie ihrer Favoritenstellung als Vorjahressieger voll gerecht.

Die einzelnen Etappen fanden in Kroatien auf den Inseln Krk, Rab, Cres und Losinj statt. Insgesamt waren 263 km mit 5700 Höhenmetern zu bewältigen.

Wie überlegen Damm und Vesel  ihren Gegnern waren, dokumentiert sich nicht nur darin, dass sie die Gesamtwertung mit 53 Minuten Vorsprung gewannen, sondern sie siegten auch auf allen fünf Etappen.  Doch nicht nur in ihrer Altersklasse waren die beiden top, auch viele jüngere Radsportler ließen sie weit hinter sich, so etwa bei der Königsetappe mit 1650 Höhenmetern auf der Insel Cres, wo sie von den 260 Teams aus aller Welt als 239 hinter sich ließen.

Das Etappenrennen gehört zum Mountainbike World-Cup, es werden UCI-Punkte für die Weltrangliste vergeben. "Die Marathons auf den 4 Inseln sind für mich einer der Höhepunkte des Jahres. Auf den extrem steinigen Pfaden mit höchsten fahrtechnischen Anforderungen ist es eine große Herausforderung schnell, aber zugleich sturz- und pannenfrei durchzukommen. Kilometerlange technisch etwas einfachere Flowtrails mit Meeresblick bringen Fahrspaß pur", so Thorsten Damm nach seiner Rückkehr. Die nächsten Ziele sind schon fixiert: Bikefestival in Riva del Garda, Transalp und natürlich die Verteidigung des Hessenmeister-Titels.

 

Melsunger beim Rohloffcup vorn: Roman Kuntschik und Max Feger siegen

 

In einem der schnellsten Rennen im Rohloff-Cup überhaupt konnten sich zwei Fahrer der MT Melsungen in die Siegerliste eintragen. In dem gut besetzen Rennen siegte Max Feger in der Klasse der Amateure und Roman Kuntschik – Cup-Sieger des vergangenen Jahres – bei den Elite-Amateuren. Stark auch das Melsunger Nachwuchstalent Till Steuber, der sich in der Klasse U 19 den zweiten Platz hinter Laurens Höhle (ZG Kassel) sicherte. 

 

Selten war wohl ein Rohloff-Cup Rennen so schnell: Mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von mehr als 43 km/h kamen die Fahrer am Ende ins Ziel. Dabei waren die Stärksten jeweils in den roten Trikots der MT Melsungen zu finden. Vom Start weg bemühte sich das Team der ZG Kassel bei den Amateuren die zeitliche Vorgabe zu nutzen, um die später startende schnelle Elite auf Distanz zu halten. Dies funktionierte bis zur zwölften Runde.

 

Die ersten beiden Punktwertungen dieses Kriteriums konnten die Amateurfahrer daher unter sich aussprinten. Bereits hier konnte sich Max Feger, der Mountainbike-Spezialist der MT Melsungen, vor Jonathan Focke (Vorwärts Orient Mainz) und dem Altmeister Viktor Slavik (RV1899 Kassel) durchsetzen, stark auch die Melsunger Marcel Bitter und Enrico Oglialoro am Ende als Vierter und Fünfter.

 

Als letztlich die Elite das Feld erreichte, punktete mit Roman Kuntschik von der MT Melsungen erwartungsgemäß der Favorit. Hinter ihm konnte Vitus Obermann (RSV Dortmund) in die Phalanx der Melsunger eindringen und sich den zweiten Platz vor Falk Hepprich und Christian Herr sichern.

 

 

Siege für Joshua Sandrock und Alexander Hart

 

 

Auch beim Rennen der Schüler, der Frauen und der Senioren in der Vorwoche waren die MT-Radsportler erfolgreich. In der Klasse U13 gab es mit Joshua Sandrock, Lukas Kaiser und Lukas Meuer gleich einen Dreifach-Erfolg, in der U17 siegte Alexander Hart vor Kevin Lischka. Beide waren erstmalig in einem Lizenzrennen am Start. Vorjahressieger Mirco Holzhauer (Senioren 2) landete diesmal auf Rang drei. Die weibliche U19 entschied Merle Obermann für sich und in der Frauenklasse siegte zwar Jasmin Corso von der ZG Kassel, dahinter waren aber mit Yvonne Keldenich, Christina Mittelbach und Sophie Jahnecke gleich drei aus dem neuen Melsunger Frauenteam zu finden.

 

                                  ExtraTip 13. April 2019

   HNA Schwalm-Eder-Sport vom 09.04.2019

 

Teampräsentation MT-Melsungen-Radsport bei der Kreissparkasse Schwalm-Eder

Herrenteam - Frauenteam - Schülerteam - das komplette Team (Fotos Thomas Laut)

120 Radsportler aus ganz Nordhessen bei unserer "Fahrt in den Frühling"

 

Bei strahlendem Sonnenschein konnte in diesem Jahr die Radsportabteilung der MT Melsungen ihre schon zur Tradition gewordene „Fahrt in den Frühling“ durchführen. Soviel Andrang gab es noch nie, man merkt, dass der Radsport sich steigender Beliebtheit erfreut. Rund 120 Radsportler waren dem Aufruf gefolgt, an einer lockeren Trainingsfahrt am vergangenen Samstag gemeinsam mit MT-Jedermann-Radsportlern und den Lizenzfahrern des Regio Teams teilzunehmen. Aus allen Richtungen Nordhessens kamen sie, teilweise schon per Rad. Diese Trainingsausfahrt sollte zum gegenseitigen Kennenlernen dienen und gleichzeitig einen Startschuss für die Radsportsaison 2019 bedeuten.

 

Es waren nicht nur die nordhessischen Vereine wie KSV Bauntal, Zweiradgemeinschaft Kassel, RSC Fudabrück, VfB Schrecksbach, RSV Treysa, RSC Bad Hersfeld und TSV Neumorschen vertreten, sondern erfreulicherweise auch viele nicht vereinsgebunde Radsportler, die diese Gelegenheit zum Fahren in der Gruppe und zum Knüpfen von Kontakten nutzten.

 

Der Veranstalter bot drei Strecken an, um den individuellen Leistungsunterschieden gerecht zu werden. Eine Runde für die jüngsten Radsportler ging unter Leitung von Roland Wex über 35 Kilometer durch das Beisetal und dann über Morschen zurück. Die Rouleur-Gruppe, angeführt von Stephan Warlich und Dieter Vaupel, rollte durchBeisetal und Fuldatal bis Bebra und landete nach 75 Kilometern wieder in Melsungen. Die Speed-Gruppe, bei der die Lizenzfahrer Mirco Holzhauer und Enrico Oglialoro als Guides fungierten, führte mit insgesamt 90 km über Bebra in Richtung Bad Hersfeld, bevor man nach Ludwigsau in den Besengrund abzweigte und über Ersrode schließlich durch das Beisetal zurück nach Melsungen gelangte. Erstmals dabei war auf dieser schnellen Runde (Schnitt 32,5 km/h) auch das neue MT –Frauenteam.

 

Nach gut zweieinhalb Stunden trafen sich alle auf dem Melsunger Marktplatz wieder. Am Ende waren die Radsportler offensichtlich äußerst zufrieden mit der Tour durch die schöne nordhessische Landschaft bei bestem Frühlingswetter. „Das war eine tolle Runde, ich bin hoch motiviert für die Saison“, war von einem Radsportler aus Schrecksbach zu hören. Jochen Steube von der MT ergänzt:  „Ich bin begeistert, dass so viele Leute gekommen sind. Mir hat es wirklich Laune gemacht.“ Rüdiger Schmidt vom RSC Fuldabrück, der bisher jedes Jahr dabei war, hat es „super Spaß gemacht“ und Mathias Blackert vom TSV Neumorschen, der auch jedes Jahr mit auf die Runde geht, bestärkt: „Wie jedes Jahr eine gelungene Veranstaltung.“

 

Jedenfalls hatten alle am Ende erkennbar gute Laune und genossen den weiteren Tag auf ganz unterschiedliche Weise: Einige setzten sich noch in die Sonne, tranken wahlweise Kaffee oder Hefeweizen, für andere war die Runde noch lange nicht zu ende, denn sie mussten noch kräftig in die Pedale treten, um zurück nach Fritzlar, Kassel oder Fuldabrück zu kommen. Für Mattias Hofacker vom Regio Team war die Frühlingsrunde nur ein kleiner Teil dessen, was er sich an diesem Tag vorgenommen hatte: Er kam morgens schon aus der Nähe von Marburg zum Start – mit dem Rad, versteht sich – und fuhr nach der Runde auch wieder per Rad zurück: 240 km auf dem Tacho, eine satte Leistung.

 

Roman Kuntschik im Sprint unwiderstehlich - starke Teamleistung beim Benotti-Straßenpreis

 

Das war ein Saisoneinstand, wie man ihn sich besser nicht für das Regio-Team der MT Melsungen wünschen kann: Roman Kuntschik (Kassel), der Top-Sprinter der Melsunger Radsportler schloss mit mehreren Radlängen Vorsprung, das ab, was seine Teamkameraden perfekt für ihn auf dem acht Mal zu durchfahrenden Rundkurs beim „Großen Benotti Straßenpreis“ in Esplingerode eingefädelt hatten. Vom Sprintzug der MT wurde er auf die Zielgerade gebracht, dann folgte der Lead Out bis 250 Meter vor dem Ziel durch Routinier Axel Hauschke und Kuntschik vollendete in perfekter Manier.

 

Bei besten Bedingungenmit zehn Grad und Sonnenschein gingen die sieben Melsunger Elite-Amateure Roman Kuntschik, Axel Hauschke, Hans Hutschenreuter, Falk Hepprich, Philipp Sohn, Christian Herr und Eiko Berlitz an den Start. „Super, dass wir heute als Team so geschlossen am Start standen und man wieder ein ähnliches Gefühl wie vor einigen Jahren hatte“ so Hepprich. Einem erfolgreichen Abschneiden auf dem windanfälligen Kurs im Eisfeld stand somit nichts mehr im Wege. Vom Start weg zeigten sich die Melsunger, man merkte, dass sie nichts anbrennen lassen wollten. Die Startattacke wurde wie gewohnt gleich von Berlitz gesetzt und wenig später war es Hutschenreuter, der sich mit einem Fahrer des RV Gütersloh absetzen konnte. Da der Wind zunahm und man so früh in der Saison „meistens noch nicht den ultimativen Schub hat“ (Kuntschik), wurden die beiden nach zwei Runden wieder gestellt.

 

Eingangs der letzten Runde setzen sich alle Melsunger Fahrer an die Spitze des Feldes und bereiteten den Sprint mustergültig vor – in der Manier eines Profiteams. Herr und Berlitz hielten in der letzten Runde das Tempo bei knappen 50 Km/h, um mögliche Vorstöße zu vereiteln. An der letzten Steigung vor dem Ziel wurde es nochmal etwas unruhig, da sich einige Fahrer bessere Positionen verschaffen wollten. Die letzten 1000 Meter wurden dann unter der Regie von Hutschenreuter fulminant eingeläutet und so zog er bis ca. 400m vor Ziel durch, um dann das Zepter an Hauschke weiterzugeben. Perfekt wie immer und verlässlich wie eh und je, zog dieser bis 250 m vor dem Ziel durch, bevor Kuntschik vollendete.

 

Die Stärke des Melsunger Teams zeigte sich an diesem Tag auch in weiteren Spitzenplatzierungen. Mit Hepprich (5.), Sohn (6.) und Hauschke (9.) landeten drei weitere Melsunger in den Top-Ten. „Ein super Einstand für die junge Saison“, so der Melsunger Sieger. „Das Wichtigste ist, dass jetzt alle super motiviert sind. Das harte Wintertraining hat sich gelohnt.“ Und Teamsprecher Hauschke ergänzt: „Das Team hat perfekt harmoniert, wir freuen uns auf die nächsten Rennen.“

 

Oglialoro Sechster – Hippmann Siebter

 

Ein starkes Rennen fuhr auch Enrico Oglialoro bei den Amateuren an gleicher Stelle, wo er im Sprint, den Leonid Berlitz für ihn anzog, auf Rang sechs landete. Pech hatte Mirco Holzhauer, der wenige hundert Meter vor dem Ziel in guter Position liegend stürzte.

 

In der Schülerklasse M15 trumpft HRV-Kaderathlet Julian Hippmann immer mehr auf. Er war wohl der stärkste Fahrer im gesamten Feld, fuhr ständig an der Spitze und sorgte für das Tempo. Im Schlussprint fehlten ihm dann allerdings die nötigen „Körner“ und er landete auf Platz sieben. „Da wäre heute noch viel mehr drin gewesen“, so Hippmanns Erkenntnis nach dem Rennen.

 

Frühjahrsrennen in Herford bei extremen Bedingungen – Julian Hippmann Siebter

 

Regen, Wind und heftige Böen kennzeichneten die Rennen in Herford. Das Rennen der Elite-Amateure mit den Melsunger Regio-Team-Fahrern Eiko Berlitz, Roman Kuntschik, Hans Hutschenreuter und Christian Herr wurde nach rund einer Stunde wegen Sturmes abgebrochen.

 

Die Amateurklasse, die zuvor startete, konnte ihr Rennen trotz widriger Verhältnisse zumindest zu Ende fahren. Stark fuhr hier Enrico Oglialoro bei seinem Comeback. Er gehörte lange zu einer Zehnergruppe, die sich vom Feld abgesetzt hatte. Sie wurde allerdings gegen Schluss des Rennens vom Feld wieder gestellt. Am Ende kam Oglialoro als 14. ins Ziel und konnte somit erste Punkte einfahren. Tobias Wambach wurde 23. Pech hatte Mirco Holzhauer, dem – aussichtsreich im Rennen liegend – zwei Runden vor Schluss ein Reifen platzte.

 

Dass die Melsunger Nachwuchsarbeit auf dem richtigen Weg ist, bewies der 14jährige Julian Hippmann. Der HRV-Kaderathlet gewann nach starkem Rennen den Sprint der Verfolgergruppe und wurde Siebter bei diesem gut besetzten „Frühjahrsklassiker“.

 

Foto: Regenrennen in Herford. Julian Hippmann führt die Verfolgergruppe an. (Merle Obermann)m Ende wurde Enrico 12. und konnte erste Punkte einfahren, genauso wie Tobias Wambach als 23.. Pech hatte Mirco Holzhauer, dem ein Reifen in der vorletzten Runde platzte.

 

Fahrt in den Frühling startet am 30. März

 

Wie in den  vergangenen Jahren laden die Radsportler der MT Melsungen  auch in diesem Jahr wieder alle interessierten nordhessischen Radsportler zu einer „Fahrt in den Frühling“ ein. Am Samstag, dem 30. März fällt der Startschuss um 11.00 Uhr in Melsungen an der Obermelsunger Brücke. Die aus Kassel kommenden Fahrer treffen sich – sofern sie direkt mit dem Rad nach Melsungen kommen wollen – um 10.30 Uhr auf dem Rewe-Parkplatz in Grifte.

Die Trainingsrunde wird in drei Gruppen zurückgelegt:

  • Tour I: Einsteiger 35 km. Eine Gruppe für Einsteiger, Schüler und Jugendliche geht auf eine 35 km lange Runde über Malsfeld, Beiseförth, Niedebeisheim und Morschen und von dort zurück nach Melsungen. Eine leichte, ca. 1,5 km lange Steigung gibt es zwischen Niederbeisheim und Wichte, alles andere ist weitgehend flach. Schnitt 22 bis 25 km/h.

  • Tour II: Fortgeschrittene 60 km. Die etwas größere Runde führt von Melsungen aus durch das Fuldatal über Morschen und Baumbach nach Rotenburg, von dort weiter nach Bebra und in einer Schleife zurück nach Melsungen. Insgesamt sind das 60 Kilometer ohne nennenswerte Höhenmeter. Diese Gruppe wird mit einem Schnitt von 25 bis 27 km/h fahren, so dass sich auch Sportler anschließen können, die bisher erst wenige Kilometer  im Jahr 2019 trainiert haben.

  • Tour III: Trainierte 80 km. Die große Runde geht von Bebra aus weiter in Richtung Bad Hersfeld. In Ludwigsau zweigt die Gruppe in den „Besengrund“ ab, hier wird es dann etwas hügliger. Über Ersrode, Niederbeisheim und Beiseförth kommt man wieder zurück nach Melsungen. Mit einem Schnitt von 28 bis 30 km/h sind rund 80 km und 600 Höhenmeter zu bewältigen.

Gefahren wird jeweils im geschlossenen Verband auf eigenes Risiko. Es handelt sich um kein Rennen, sondern es geht darum gemeinsam zu starten, gemeinsam zu fahren, gemeinsam zu genießen und gemeinsam anzukommen. Nach Abschluss der Runde werden alle zwischen 13.00 und 14.00 Uhr auf dem Melsunger Marktplatz eintreffen. Wer Lust hat, kann die Gelegenheit zum Fachsimpeln beim Hefeweizen oder Kaffee anschließend noch im Rathauscafé nutzen. Und wenn jemandem die samstägliche Trainingsrunde zu kurz war, der fährt danach  einfach noch mit zurück nach Kassel …

 

Die MT freut sich über jeden, der dabei ist. Noch ein Hinweis: Parkmöglichkeiten bestehen in ausreichender Zahl am Bahnhof Melsungen und am Sportplatz Obermelsungen. Wer noch Fragen hat, kann sich an die folgende E-Mail-Adresse wenden: stephan.warlich@web.de.

Neu: Erstmalig können 2 RTF-Wertungspunkte vergeben werden!

HNA Schwalm-Eder-Sport vom 02.01.2019

Kontakt: 

Dr. Detlef Riehl

Abteilungsleiter Radsport

detlef.riehl@t-online.de

 

Dr. Dieter Vaupel

Management MT Radsport                  

Tel: 017662741839

Mail: dieter.vaupel@t-online.de

 

 

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